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Mit Zauberstab statt Schönschreibfüller

Harry-Potter-Abend Mit Zauberstab statt Schönschreibfüller

Zaubern können – das wäre toll. Da sind sich die Kinder beim Harry-Potter-Abend in der Bücherei Klausdorf in Schwentinental einig. Die Geschichte um Nachwuchs-Zauberer Harry und seine Freunde, die immer wieder gegen Voldemort kämpfen müssen, fasziniert auch fünf Jahre nach dem letzten Film.

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Ohne Zauberstab geht in Hogwarts natürlich gar nichts. Deshalb gestalten die 16 Teilnehmer des Harry-Potter-Abends in der Klausdorfer Bücherei erst einmal welche für sich selbst.

Quelle: Andrea Seliger

Schwentinental. David ist nicht nur in spitzem Hut und Umhang gekommen, er hat sogar Sprüche parat wie „wingardium leviosa“, dem Schwebezauber, auch wenn sich dann leider doch nichts in die Luft erhebt. Auch die anderen Kinder – angeboten war der Abend für Acht- bis Zehnjährige – sind durch Buch oder Film gut informiert, nur ein Mädchen kennt die Geschichte noch gar nicht.

Taycan schwärmt von den tollen Effekten, wenn im Film gezaubert wird. Das würden sie alle selbst gerne können. Und irgendwie klingt der Unterricht im Zaubererinternat Hogwarts viel spannender als der eigene, selbst wenn es dort bekanntlich auch unangenehme Lehrer gibt: „Snape!“ – Till weiß Bescheid. In der Umfrage nach der beliebtesten Figur wird vor allem Harry genannt, bei den Mädchen steht aber auch Hermine hoch im Kurs.

„Die Nachfrage nach Harry Potter ist immer noch da“, hat Olivia Szalys, Leiterin der Stadtbücherei Schwentinental, beobachtet. Inzwischen seien es auch viele Eltern, die die Begeisterung an ihre Kinder weitergeben. Neun Jahre ist es her, dass der siebte und letzte Band des Welterfolgs von Joanne K. Rowling veröffentlicht wurde. Gerade ist zwar ein weiteres Buch mit Harry Potter erschienen, das spielt jedoch 19 Jahre nach des Schulzeit der Hauptfigur und ist eigentlich ein Theaterstück: Harry Potter und das verwunschene Kind. Die Verfilmung der sieben Bände über Harrys Schulzeit hatte bekanntlich sogar acht Teile, der letzte Film kam 2011 in die Kinos. Da die Bücherei selbst eine Kino-Lizenz hat, darf sie auch die Filme zeigen.

Bevor sich die 16 Teilnehmer des Abends den Stein der Weisen über Harrys erstes Schuljahr in Hogwarts auf der großen Leinwand ansahen, wurden sie erst einmal selbst zu Zauberschülern. Die selbst gestalteten Zauberstäbe können schließlich mit der Filmdarstellung zumindest optisch locker mithalten. Und in den Disziplinen Zaubersprüche, Zaubertränke oder Flugstunden hatte das Bücherei-Team aus Olivia Szalys und Tina Krause, assistiert von den „Vertrauensschülern“ Tamara Szalys und Felix Mesereit (beide 16) für alles eine gute Idee, die den Kindern Spaß machte – auch ganz ohne magische Hilfsmittel.

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