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Weiter Bedenken um Grundstücksnutzung

Haus am Meer Weiter Bedenken um Grundstücksnutzung

Was wird aus dem Grundstück Hotel Haus am Meer? Diese Frage bewegt viele Heikendorfer, seitdem ein neuerliches Konzept zur Folgenutzung des seit vielen Jahren verwaisten Privatgrundstücks vorgestellt wurde. In einer 65-minütigen Einwohnerfragestunde schalteten sich die Bürger in die Diskussion ein.

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Schandfleck in Toplage: Das einstige Hotel und Restaurant am Meer am Heikendorfer Fördewanderweg verfällt immer mehr. Jetzt wird vor allem in Einwohnerkreisen über ein neues Konzept zur Folgenutzung des Privatgrundstücks diskutiert.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Es waren ausschließlich Bedenken, die geäußert wurden, Vorbehalte gegen das von der GST Service GmbH für Grundstücksentwicklung aus Pullach/München vorgelegte Konzept. Da wurde etwa moniert, dass für die vorgesehenen 29 Ferienappartements, Dauerwohnungen und das Restaurant – verteilt auf insgesamt drei dreigeschossige Flachdachbauten – zumindest ein Teil des angrenzenden Birkenwäldchens weichen müsste. Der Hochwasserschutz wurde ebenso angesprochen wie die „schon jetzt desolate Verkehrslage“ in der Hafenstraße als ein weiterer neuralgischer Punkt.

 Eine Wohnanlage und der direkt vorgelagerte kleine Strand seien für beide Seiten unglücklich, hieß es weiter. Ob die Gemeinde denn nicht eigene Ideen zur Folgenutzung habe, wollte ein Zuhörer wissen. Die gebe es selbstverständlich, so Bürgermeister Alexander Orth. Diese müssten aber auch realisiert werden können. Momentan befasse man sich mit dem Konzept von GST bislang nur auf der Basis von Ideen. Von Hauptamtsleiter Thomas Kussin kam zudem der Hinweis, dass in einem von Gemeindeseite erst noch einzuleitenden Bauleitplanverfahren für die Bürger dann mehrfach Gelegenheit bestehe, Anregungen und Bedenken zu äußern.

 GST-Geschäftsführer Reinhold Dierkes erklärte anhand einer Grafik den Zuhörern im Ratssaal, dass das auf drei Wohnblöcke reduzierte Konzept jeweils 15 Meter breite Gebäude vorsehe (das Haus am Meer ist 35 Meter breit). Von ihm kam in der Sitzung eindeutig das Signal zu einer weiteren Gesprächsbereitschaft. Im Bau- und Umweltausschuss, der den jüngsten Entwurf mehrheitlich abgelehnt hatte, soll demnächst nun über ein nochmals modifiziertes Konzept zur künftigen Nutzung des Grundstücks beraten werden.

 Als neue Gemeindevertreterin wurde Britta Peetz für die CDU-Fraktion verpflichtet. Sie rückt für die ausgeschiedene Dora Zielske nach.

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Haus am Meer
Foto: Die von den Fördedampfern schon seit Ende der 90er-Jahre nicht mehr angefahrene Altheikendorfer Seebrücke, die in die „Haus am Meer“-Konzeption mit einbezogen werden soll, verfällt immer mehr.

Vor sieben Jahren wurde der Betrieb des Restaurants und Hotels Haus am Meer in Heikendorf eingestellt. Seitdem verfällt das direkt an der Kieler Förde gelegene Gebäude immer mehr. Jetzt ist in die Diskussion um eine mögliche Entwicklung des Grundstücks in Privatbesitz wieder in Bewegung gekommen.

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