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Falschfahrerin im Naturschutzgebiet

Heikendorf Falschfahrerin im Naturschutzgebiet

Ausgerechnet in einem Naturschutzgebiet verirrte sich eine Autofahrerin in der Nacht zu Dienstag in Heikendorf. Spaziergänger und Anwohner entdeckten am frühen Morgen den verlassenen Wagen auf der kleinen Brücke über der Mühlenau.

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Von der Straße abgekommen: Die nächtliche Tour endete für eine Autofahrerin am Dienstagmorgen an einer Holzbrücke mitten im Naturschutzgebiet Heikendorfer Mühlenau.

Quelle: Nadine Schättler

Heikendorf. Der Wagen klemmte mit heruntergelassenen Seitenscheiben und Scheinwerferlicht zwischen zwei Brückengeländern über der Mühlenau fest. Vom Fahrer keine Spur. Später konnte die Polizei die Fahrerin ausfindig ausmachen. Sie hatte in der Nacht ihren Kleinwagen an dem rot-weißen Vierkantpfosten vorbei gelenkt, der eigentlich an der Einmündung vom Mühlenweg Falschfahrer von der Einfahrt in den Wald abhalten soll. Die Frau war dann noch gut 100 Meter bis zur Holzbrücke weiter gefahren. Von dort, so die Polizei, soll sie ihren Weg zu Fuß fortgesetzt haben.

Die Gemeinde Heikendorf hatte den Pfosten am Waldrand erst im Frühjahr 2013 aufgestellt, weil in der Vergangenheit mehrfach Autofahrer in das Schutzgebiet für seltene Tier- und Pflanzenarten hereingefahren waren.

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