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Gebührenpflichtige Parkzone wird erweitert

Heikendorf Gebührenpflichtige Parkzone wird erweitert

Die Gemeinde Heikendorf strebt den Neubau einer Kindertagesstätte an. Einstimmig sprach sich die Gemeindevertretung angesichts des prognostizierten hohen Platzbedarfs an Betreuungsplätzen insbesondere für unter dreijährige Kinder jetzt in einem Grundsatzbeschluss für eine eigene Lösung aus.

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Das bislang gebührenfreie Parken im oberen Bereich des Möltenorter Wegs wird in Kürze nicht mehr möglich sein. Anwohner können dann einen Parkausweis beantragen.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Damit ist das ursprünglich angedachte Gemeinschaftsprojekt mit Mönkeberg vom Tisch. Die Nachbargemeinde plant ebenfalls den Bau eines neuen Kindergartens für sechs Gruppen. In dieses Vorhaben wollte sich Heikendorf eigentlich mit zwei Gruppen einklinken. Da laut Bürgermeister Alexander Orth der Kita-Neubau dann allerdings in einer Größe geplant worden wäre, die eine europaweite und damit äußerst zeitaufwendige Ausschreibung erfordert hätte, sollen die Planungen vor allem auch im Interesse Mönkebergs nun nicht weiter verfolgt werden. Von der Amtsverwaltung soll den gemeindlichen Gremien in Heikendorf jetzt „schnellstmöglich“, wie es im Beschluss heißt, ein Konzept mit Vorschlägen für Standort und Größe des Kindergartenneubaus sowie der möglichen Trägerschaft vorgelegt werden.

Die gebührenpflichtige Parkzone im Möltenorter Weg wird erweitert. Hintergrund: Im oberen Bereich der Kopfsteinpflasterstraße stellen seit Einführung der Parkgebühren vor zwei Jahren häufig auswärtige Tagesgäste ihre Fahrzeuge am Fahrbahnrand ab – bislang ohne ein Ticket zu ziehen. Damit soll vor allem auch mit Blick auf die Anwohner der Terrassenhäuser, denen aktuell Stellplätze vor der Haustür fehlen, nun Schluss sein. Gleichzeitig wird es künftig die Möglichkeit geben, Anwohnerparkausweise zu beantragen. Endgültig abgesegnet werden muss der erweiterte gebührenpflichtige Parkbereich im Möltenorter Weg vom Amtsausschuss.

Für den geplanten Schulneubau in Heikendorf wird ein Nahwärmekonzept erstellt. Ziel ist es, neben der neuen Schule beispielsweise auch das Heinrich-Heine-Gymnasium, die Kirche und private Wohngebäude im Zuge einer klimaschonenden Quartierslösung mit Wärme und eventuell auch Strom zu versorgen. Dazu soll jetzt in enger Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, dem Kreis Plön und den Gemeindewerken Heikendorf zunächst ein integriertes Quartierskonzept erstellt werden. Die Kosten von 50000 Euro für die Expertise werden zu 85 Prozent über Fördermittel des Bundes und Landes abgedeckt. Der gemeindliche Eigenanteil beläuft sich auf maximal 15 Prozent. Da Heikendorf weiter rote Zahlen schreibt, könne laut Bürgermeister Orth mit einem zusätzlichen Landeszuschuss in Höhe von zehn Prozent gerechnet werden.

Einstimmig und erwartungsgemäß grünes Licht gab es von Heikendorfs Kommunalpolitiker nach den vorangegangenen Ausschusssitzungen für den Einstieg in die Städtebauförderung zur Entwicklung der Ortsmitte. In einem ersten Planungsschritt werden, wie berichtet, vorbereitende Untersuchungen zeigen, was an Maßnahmen überhaupt möglich und machbar ist. Dieses integrierte Entwicklungskonzept soll – neben Verkehrs- und Einzelhandelsgutachten – voraussichtlich im Juni an ein Planungsbüro vergeben werden.

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