21 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Keimzelle des Fischereimuseums eröffnet

Heikendorf Keimzelle des Fischereimuseums eröffnet

Das eigentliche Fischereimuseum soll einmal größer werden. Doch was ab sofort jeweils freitags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr in einem 40-Quadratmeter-Raum direkt am Anleger Möltenort in Heikendorf zu besichtigen ist, gibt schon einmal einen Vorgeschmack darauf.

Voriger Artikel
Immer mehr Flüchtlinge suchen einen Job
Nächster Artikel
Reinhard Jagusch wird Ortsbeauftragter

Klein, aber fein: Gerhard  Draasch (Förderverein, Mitte) und Jochen Kewitz (Trägerverein, rechts) begrüßen die Gäste im Infopavillon zum Fischereimuseum. Dazu gehörte auch Joachim Staugaard von der Arbeitsgemeinschaft deutscher Museumshäfen, der ein originelles Ständchen brachte.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. "Wir haben versucht, hier so viel wie möglich unterzubringen", sagt Gerhard Draasch, Vorsitzender des Fördervereins Fischereigeschichte Möltenort. Zu sehen sind die Ökologie der Ostsee, die heimischen Fischarten, historische Bilder, die Flucht der Fischer aus Ostpreußen nach Möltenort, was diesen Hafen zu einem der größten Fischereihäfen der Ostsee machte, Bootsmodelle, historische Gerätschaften und eine Übersicht über den Aufbau des geplanten Museums. Die Öffnungszeiten werden durch Ehrenamtliche abgedeckt, die den Besuchern auch fachkundig Auskunft geben können. 

Seit acht Jahren arbeiten Draasch und seine Mitstreiter an der Konzeption, 2011 wurde der Förderverein gegründet. 2015 kam der Trägerverein Erlebniszentrum Fischerwelt dazu, der Fördermittel einwirbt und spenden sammelt.  Das gemeinsame Ziel: ein Museum auf etwa 200 Quadratmetern im Ort zu etablieren, am besten direkt am Hafen. Noch scheint das Ziel fern. Doch: "Die Geschichte dieses Museums ist geprägt von der Hartnäckigkeit ihrer Betreiber" so Bürgermeister Alexander Orth. 

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3