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Kita-Gebühren werden erhöht

Heikendorf Kita-Gebühren werden erhöht

In den gemeindlichen Heikendorfer Kindertagesstätten werden die Elternbeiträge mit Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August teilweise stark angehoben.

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In den beiden gemeindlichen Kindertagesstätten, dem Fördekindergarten in der Hafenstraße und dem Kindergarten Vier Jahreszeiten in Neuheikendorf, werden die monatlichen Elternbeiträge ab 1. August teilweise erheblich steigen.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Grund für die Erhöhungen ist der zu geringe Deckungsgrad aus Elternentgelten, der die laufenden Betriebskosten nicht wie gefordert zu 30 Prozent abdeckt, sondern derzeit nur zwischen 22 und 26 Prozent liegt.

 In Zahlen ausgedrückt bedeutet das beispielsweise, dass Eltern für einen Kita-Platz im Förde-Kindergarten in der Ganztagsbetreuung (7 bis 15.30 Uhr) statt bislang 191,50 Euro künftig monatlich 229,50 Euro zahlen müssen. Das sind unterm Strich Mehrkosten in Höhe von 20 Prozent. Insgesamt liegen die Erhöhungen je nach Betreuungszeit in einer Bandbreite zwischen acht und 20 Prozent. Noch höher fallen sie in der altersgemischten Gruppe für die personalintensivere Betreuung von unter und über dreijährigen Kindern aus.

 Für den ganztägigen Betreuungsplatz von 7 bis 15.30 Uhr sind hier etwa statt bisher 191,50 Euro ab 1. August nun 263,50 Euro von den Eltern zu zahlen. Das entspricht einer Kostensteigerung von immerhin 38 Prozent. Die von den Gemeindevertretern mit breiter Zustimmung kürzlich verabschiedeten Beitragsanpassungen gelten in gleicher Höhe auch für die zweite gemeindliche Einrichtung, die Kita Vier Jahreszeiten in Neuheikendorf.

 An die Träger der drei anderen Kindertagesstätten (Upendo, Probsteier Kinderhaus und Waldkindergarten) ging gleichzeitig der Appell der Gemeinde, eine Anpassung durch die dortigen Gremien „schnellstmöglich“ zu veranlassen. Ziel der Gemeinde sei es, so Fachdienstleiterin Petra Bertig von der Amtsverwaltung, dass für dieselben Betreuungszeiten und Gruppenangebote in allen örtlichen Kitas dieselben Entgeltsätze gelten, um Ungleichbehandlungen der Eltern zu vermeiden. Aus diesem Grund basiere das Berechnungsmodell für den angestrebten 30-Prozent-Deckungsgrad der Elternentgelte auch auf den Betriebskosten aller fünf örtlichen Einrichtungen.

 „Es ist in der Vergangenheit schlichtweg versäumt worden, die Elternbeiträge anzupassen. Deshalb kommt es nun zu diesen teilweise großen Kostensprüngen“, erklärte Bürgermeister Alexander Orth auf Nachfrage. Mit Blick auf die weiter defizitäre Haushaltslage Heikendorfs und die immer weiter steigenden Kita-Betriebskosten sei die Anpassung aber unumgänglich.

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