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Mint-Fight an der Heinrich-Heine-Schule

Heikendorf Mint-Fight an der Heinrich-Heine-Schule

Mehrmals hintereinander ertönt am Abend die Schulglocke der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf. Unterricht findet hier nicht statt, die Schüler sitzen freiwillig in der Aula. Zwei Teams verblüffen den Physikprofessor: Mint-Fight ist angesagt.

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Mascha Meyerhoff und Henrik Spiegel messen die Temperatur ihrer kalten Mischung.

Quelle: Fatima Krumm

Heikendorf. Immer, wenn Melvin Berg den Draht berührt, klingelt es. Eine etwas ruhigere Hand zeigt Bianca Steinhoff. Die Lehrerin für Chemie und Biologie gewinnt beim „heißen Draht“ knapp. „Feingefühl ist beim Justieren und Experimentieren sehr wichtig“, sagte Gunnar Friege, Professor für Physikdidaktik. Mint-Fächer – die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – sind bei Schülern oft nicht die beliebtesten.

Am Montag traten zwei Teams aus je drei Schülerinnen und Schülern und zwei Lehrerinnen gegeneinander an. „Das hier ist kein klassischer Schulstoff“, betonte Schulleiterin und Jurymitglied Karin Bobertz, „der Zugang zu den Themen ist eine spaßige Art."

„Mit dem Wettbewerb kann man sehen, wie unterhaltsam und vielfältig die Mint-Fächer sein können“, erklärte Gunnar Friege. Die Spiele hat er selbst entwickelt. Erst im Februar wurde der Mint-Fight von der Stiftung für Bildung und Gesellschaft mit dem Primus-Preis ausgezeichnet.

Am Ende lagen die Grünen um drei Punkte vorn. Karin Bobertz war begeistert: „Ein starkes Spiel und spannend bis zum Schluss.“

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Ein Artikel von
Fatima Krumm
Volontärin

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