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Neues Konzept fürs Altenheim

Heikendorf Neues Konzept fürs Altenheim

Seit knapp 18 Monaten gibt es in Heikendorf keine stationäre Einrichtung mehr zur Pflege älterer Menschen. Das könnte sich schon bald ändern. In einer Sitzung des Bauausschusses wurde am Montagabend ein Konzept zur Folgenutzung des Ende 2013 geschlossenen Altenheims vorgestellt.

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Die Gebäude des ehemaligen Heikendorfer Alten- und Pflegeheims im Langen Rehm werden bald abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. „Konzept Rehmgarten“ nennt die Heikendorfer Ostsee Immobilien GmbH die vorgesehene Entwicklung des 9000 Quadratmeter großen Grundstücks, das sie von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Hamburg gekauft hat. Neben einer neuen stationären Pflegeeinrichtung mit etwa 85 Plätzen sollen in einem zweiten Gebäudekomplex nach Abriss des jetzigen Gebäudebestands 32 Wohnungen entstehen. Diese würden nach Auskunft von Geschäftsführer Jörn Stübinger möglicherweise auch als Mietwohnungen in einer durchschnittlichen Größe von 60 bis 80 Quadratmetern angeboten. Die Grundidee sei dabei, dass Bewohner bei Bedarf ins direkt benachbarte Pflegeheim umziehen könnten. Die geplanten Neubauten haben nach einem ersten Vorentwurf bis zu drei Vollgeschosse plus einem zusätzlichen Staffelgeschoss. Die Gebäude wären knapp drei Meter höher als der jetzige Altbaubestand.

 Das bisherige Konzept hatte die Ostsee Immobilien GmbH auf Wunsch der Gemeinde modifiziert und auf einen möglichen dritten Baukörper sowie die Tiefgaragen-Stellplätze verzichtet. Diesem geänderten Konzept hatte der Bauausschuss in einer nichtöffentlichen Sitzung vor einigen Wochen bereits zugestimmt. Den Bebauungsplan 73 für das Gebiet am Langen Rehm hatte die Gemeinde schon im April 2014 aufgestellt. Planer Jörg Lewin präsentierte am Montagabend die nun auf das neue Konzept abgestellten Änderungen. Nachbesserungsbedarf ist zumindest nach Meinung einiger Ausschussmitglieder noch notwendig. Vor allem wegen der aus ihrer Sicht nach wie vor zu wuchtigen Gebäude hat beispielsweise Regina Bothur (UWH) erhebliche Bedenken. Sie stimmte ebenso wie drei weitere Ausschussmitglieder von UWH und Bündnis 90/Die Grünen gegen das Vorhaben. Das Konzept fand mit den sieben Stimmen von CDU und SPD dennoch die erforderliche Mehrheit.

 In einer Einwohnerversammlung am Donnerstag, 11. Juni, 19 Uhr, wird das Projekt der Öffentlichkeit nochmals detailliert vorgestellt. Dann gibt es auch die Möglichkeit zu Nachfragen aus Zuhörerkreisen.

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