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Zustimmung für Gewerbegebiet

Heikendorf Zustimmung für Gewerbegebiet

„Ich habe fünf konkrete Anfragen von Unternehmen vorliegen, die dringend etwas brauchen“, sagt Heikendorfs Bürgermeister Alexander Orth. Darunter seien auch ortsansässige, die sich vergrößern möchten. Platz dafür wäre im neuen Gewerbegebiet Krischansbarg, für das die Gemeindevertretung nun grünes Licht gab.

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Die Fläche an der B502 zwischen der Auffahrt Heikendorf Nord (Foto) und dem Schulredder soll das neue Gewerbegebiet Krischansbarg werden.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. Dabei handelt es sich, wie bereits berichtet, um eine Fläche von rund 140 000 Quadratmetern westlich der B 502 zwischen Tobringer und Schulredder, die zurzeit landwirtschaftlich genutzt wird. Die Nähe zur Straße, innerhalb der 300-Meter-Zone zur B 502, „spielt für Gewerbe ja nicht die Rolle wie für Wohnbebauung“, so der Bauausschussvorsitzende Hans-Herbert Pohl (CDU) und bezog sich damit auf die Lärmfrage. Die Eigentümer seien mit der Entwicklung einverstanden.

 Den Anstoß zur Suche nach neuen Gewerbegebieten im Ort gab nicht zuletzt eine Gesamtplanung der Kiel-Region zu Entwicklung des Gewerbes, berichtete Pohl. Die ursprünglich ausgewählte Fläche südöstlich der B 502 fand aber nicht die Zustimmung von Kreis und Landesplanung. Im gemeinsamen Gespräch wurde mit dem Krischansbarg eine Alternative gefunden. „Wenn es zur Erschließung der Flächen kommt, hoffen wir auf Wirtschaftsförderung“, so der Bürgermeister. Die Zufahrt soll vom Tobringer aus erfolgen.

 Sowohl die Änderung des Flächennutzungsplans als auch die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans Krischansbarg wurden von den Gemeindevertretern einstimmig beschlossen – „weil es nötig ist“, so Sigrid Moser von den Grünen, die aber auf den schützenswerten Redder hinwies, der erhalten bleiben solle. Damit ist der erste Schritt zur Entwicklung des Gebiets getan, das der Gemeinde über die Gewerbesteuer auch neue Einkünfte bringen könnte.

 Schneller soll das Geld aus der Zweitwohnungssteuer fließen – schon im kommenden Jahr. Die Gemeinde hofft hier auf Einnahmen von rund 45 000 Euro. Eigentümer, die ihren Hauptwohnsitz nicht in Heikendorf haben, die Wohnung aber selbst nutzen, werden mit zwölf Prozent des Mietwerts zur Kasse gebeten. Nach bisherigen Ermittlungen des Amts Schrevenborn betrifft dies rund 50 Fälle. Würde Heikendorf diese Möglichkeit zur Geldbeschaffung nicht nutzen, drohen der chronisch defizitären Gemeinde weiter Zuschusskürzungen wie in den Jahren 2013 und 2014. Die Entscheidung für die neue Steuer fiel einstimmig ohne Diskussion.

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Heikendorf
Foto: Zwischen der nördlichen B502-Auffahrt in Heikendorf (Bild) und dem Krischansbarg/Schulredder soll ein neues Gewerbegebiet entstehen.

In Sachen Gewerbe macht Heikendorf nun Nägel mit Köpfen: Einstimmig sprach sich der Bauausschuss für die Entwicklung eines neuen Gebietes zwischen Schulredder/Krischansbarg, Tobringer und B 502 aus. Die ersten Planungsschritte für die 140000 Quadratmeter große Fläche wurden bereits beschlossen.

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