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Heiraten am Strand wird immer beliebter

Stein Heiraten am Strand wird immer beliebter

Hochzeiten in den Dünen am Strand von Stein werden immer beliebter. Noch ist Winterpause, doch für dieses Jahr hat Bürgermeister Peter Dieterich bereits 78 Anmeldungen von Paaren. „Die Einnahmen aus den Hochzeiten sind aus dem Gemeindehaushalt mittlerweile nicht mehr wegzudenken“, sagt Dieterich.

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Simone und Peter Meinke (Mitte) waren Ende April 2014 die ersten, die Bürgermeister Peter Dieterich traute.

Quelle: Thomas Christiansen

Stein. Ende April 2014 hatte sich das erste Paar von Dieterich trauen lassen, seitdem gab es bereits 76 weitere Termine. Dieterich hatte an einem Lehrgang an der Verwaltungsakademie in Bordesholm teilgenommen und anschließend die Urkunde als Eheschließungsstandesbeamter erhalten. Rasch meldeten sich weitere Paare – aus Stein, aber auch aus Kiel und Hamburg sowie viele Touristen, die sich am Ostseestrand trauen ließen.

 Die Gemeinde hatte dafür einen Bereich östlich der Steilküste in den Dünen als Trauort weihen lassen. Für die erste Hochzeit musste noch ein Provisorium genutzt werden, danach wurde die Holz-Plattform mit dem Pagodenzelt in den Dünen aufgestellt. Derzeit ist das Zelt abgebaut, und die Plattform ist gesperrt. Die Genehmigung des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz gilt nur für die Zeit vom 15. April bis zum 15. Oktober.

 Die vielen Hochzeiten am Strand bereiten nicht nur viel Arbeit, sie bescheren der Gemeinde auch einige Einnahmen. Im Haushalt 2016 sind 30000 Euro veranschlagt. „Es ist schlimm, dass wir darauf angewiesen sind, außerhalb des normalen Haushalts nach solchen Einnahmemöglichkeiten zu suchen“, meint Dieterich.

 Steigende Kosten für Kindergärten, Schulen und andere Pflichtaufgaben wie die Feuerwehr sorgen dafür, dass der Gestaltungsspielraum der Gemeinde „gleich Null“ sei, sagt Dieterich. Der von der Gemeindevertretung beschlossene Haushalt konnte nur durch die fast vollständige Auflösung der Rücklage ausgeglichen werden. In der Diskussion um die am Ende beschlossene Erhöhung der Hundesteuer wurde auch die Erhebung einer Pferdesteuer erwogen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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