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Herbert Sätje erstes Ehrenmitglied

Uni-Gesellschaft Heikendorf Herbert Sätje erstes Ehrenmitglied

Als erste Sektion der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft hat nun die Heikendorfer ein Ehrenmitglied: den früheren Bürgermeister Herbert Sätje. „Die Sektion wäre überhaupt nicht zustande gekommen ohne Sie“, würdigte der heutige Leiter, Prof. Henning Wode, die Verdienste des Gründungsmitglieds.

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Der frühere Heikendorfer Bürgermeister Herbert Sätje (links) ist das erste Ehrenmitglied der Universitätsgesellschaft Schleswig-Holstein. Prof. Henning Wode, Heikendorfer Sektionsleiter (Mitte), und Prof. Ludwig Steindorff, Geschäftsführer der Universitätsgesellschaft überreichten ihm die Urkunde.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. In der fast hundertjährigen Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft wurde die Möglichkeit einer Ehrenmitgliedschaft erst vor Kurzem eingerichtet. „Die Universitätsgesellschaft wächst mit ihren Sektionen nun in diese Kultur hinein“, so Wode. Die Heikendorfer Sektion gehört zu den jüngsten, und ihre Gründung ist eng mit dem früheren Bürgermeister verbunden. „Wir hatten unser wunderschönes neues Rathaus – das sollte mit Leben gefüllt werden“, erinnert sich der 88-jährige Sätje. Er hatte die Gründung einer Universitätsgesellschaft schon 1962 angeregt. Die Einrichtung einer Volkshochschule schien zu diesem Zeitpunkt aber dringender. 1986 war es dann aber soweit: Die Sektion Heikendorf startete mit Jürgen Scheel als erstem Leiter und Bürgermeister Sätje als Geschäftsführer. Den ersten Vortrag hielt Prof. Lieselotte Mettler, leitende Oberärztin der Universitätsfrauenklinik, über Gen-Manipulation, In-Vitro-Fertilisation und Embryo-Transfer.

 Wode erklärt das Prinzip der Universitätsgesellschaft: In einer Weise, die „für Normalhörer verdaulich“ ist, sollen die Menschen mit der aktuellen „Frontlinie der Wissenschaft“ vertraut gemacht werden. Dafür fahren die Professoren auch weit übers Land. Insgesamt 500 Vorträge zu den verschiedensten Themen stehen im Verzeichnis, berichtet Prof. Ludwig Steindorff, wissenschaftlicher Leiter der Universitätsgesellschaft. Daraus suchen die 51 Sektionen im Land aus, was sie interessiert. Insgesamt werden jährlich etwa 400 Veranstaltungen angeboten. Während die Mitgliederzahlen in den einzelnen Sektionen leicht sinken, ist das Interesse an den Vorträgen ungebrochen: 19000 Besucher durchschnittlich zählt Steindorff im Jahr.

 „Es war eigentlich alles interessant“ erinnert sich Sätje an die Heikendorfer Vorträge. Der nächste findet am Donnerstag, 10. März, statt: Prof. Hermann Achenbach spricht ab 20 Uhr im Rathaus zum Thema Südtirol – Begegnungsraum deutscher, italienischer und ladinischer Kulturtradition.

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