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Hochklassige Manöver in Ufernähe

plön Hochklassige Manöver in Ufernähe

Boot gegen Boot, Crew gegen Crew – die zehn besten deutschen Match-Race-Teams segeln von Freitag bis Sonntag auf dem Großen Plöner See die Deutsche Meisterschaft aus. Das Besondere: Die Wettfahrten werden in der Plöner Stadtbucht in Ufernähe ausgetragen.

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Die Crews des Heizkörper-Sailing-Teams aus Plön, die die Deutsche Meisterschaft im Match-Race ausrichten, trainieren regelmäßig in der Plöner Stadbucht.

Quelle: Hans Vogler/PSV

Plön. So können Sportfans und Schaulustige die Manöver von dem Strandweg, der Marktbrücke und dem Restaurant Seeprinz aus gut beobachten. Mehr als 50 Wettfahrten sind vorgesehen, erklärt Lars Hückstädt vom Heizkörper Sailing Team (HST) des Plöner Seglervereins (PSV), das die Match-Race-Meisterschaft ausrichtet. Der Name des Teams ist eine Anspielung auf das Plöner Unternehmen Hückstädt Heizung und Sanitär, das die PSV-Abteilung als Hauptsponsor unterstützt. Fachkundig moderiert werden die Rennen von HST-Mitglied Carl-Philipp Tensing, der das vielfältige Geschehen auf dem Wasser auch den regelunkundigen Besuchern erklären wird.

 An den ersten beiden Wettkampftagen treten alle Teams gegeneinander an. Die besten Vier aus diesen 45 Vorrundenrennen qualifizieren sich für die beiden Semifinale, die am Sonntag je nach Wind und Wetter im Modus Best-of-Three oder Best-of-Five ermittelt werden. „Die Streckenlänge wird so festgelegt, dass eine Wettfahrt etwa 20 Minuten dauert, wobei die Rennen nahtlos nacheinander gestartet werden“, so Hückstädt. Die Renntage beginnen jeweils um 10 Uhr. Die vierköpfigen Teams steigen dafür in vier Boote vom Typ Hunter 707, die den Crews zugelost werden. So können die Besatzungen auf den wettfahrtfreien Jachten im fliegenden Wechsel ausgetauscht werden. Denn im Gegensatz zu anderen Regatten treten Match-Race-Segler nicht in eigenen, sondern in von dem Veranstalter gestellten Booten an. Das könnte ein kleiner Vorteil für die beiden Plöner Teams sein, die aktuell auf Platz 3 (Skipper Lars Hückstädt) und Platz 9 (Skipper Jannes Wiedemann) der nationalen Rangliste rangieren. Zudem kennen die Lokalmatadoren das Revier und seine Besonderheiten wie die Schlossgeister genannten Fallwinde aus dem Effeff. „Als Veranstalter ist man mit den Gedanken aber nicht immer hundertprozentig beim eigenen Rennen“, wehrt sich Hückstädt gegen eine Favoritenrolle. Diese gebühre eher dem Ranglistenersten Felix Oehmer vom Norddeutschen Regattaverein Hamburg sowie dem dreimaligen Deutschen Match-Race-Meister Carsten Kemmling, der dank einer Wildcard die Konkurrenz verstärken wird.

 „Als Basis nutzen wir die Terrasse des Restaurants Seeprinz, das uns als logistischer und gastronomischer Partner unterstützt“, so Hückstädt. Zudem würden zahlreiche Beobachtungspunkte am Strandweg und auf den Anlegern eingerichtet. Als zusätzliches Highlight haben Wassersportfans die Möglichkeit, mit dem Fahrgastschiff „Antje“ noch unmittelbarer an die Boote heranzukommen und die Regatta aus einer anderen Perspektive zu erleben.

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