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Eintritt für Schwimmhalle steigt

Preetz Eintritt für Schwimmhalle steigt

Oft und lang diskutiert wurde die Erhöhung der Eintrittsgelder für die Preetzer Schwimmhalle. Nun haben die Stadtvertreter beschlossen, dass in zwei Stufen für das Bad an der Alten Schwentine die Gebühren steigen sollen – erstmals nach zehn Jahren.

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Noch kosten die Karten für Erwachsene vier Euro, ab 1. Oktober werden sie 50 Cent teurer.

Quelle: Claudia Josefus-Szellas

Preetz. Mit 17 Ja- und zehn Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen wurde die Anhebung der Kartenpreise für die defizitäre Schwimmhalle beschlossen. Jeweils um 50 Cent werden die Gebühren ab dem 1. Oktober dieses und des nächsten Jahres steigen. „Das ist nach so vielen Jahren moderat“, erklärte Wolf Bendfeldt (CDU/FWG). „Mit diesen Preisen subventionieren wir immer noch die Besucher: 2015/16 mit 2 Euro pro Person und 2017 sind es dann noch 1,50 Euro.“

 Damit zahlen Erwachsene zunächst 4,50 Euro, Kinder 2 Euro. Für Menschen mit Behinderung wurde der Grad der Behinderung, die zu einer Ermäßigung führt, auf 50 von bislang 70 Prozent gesenkt.

 Die Erhöhung stößt nicht bei allen Stadtvertretern auf Gegenliebe. „Wir wünschen es nicht, und uns erscheint die Anhebung ein sehr unpopulärer Beschluss“, äußerte sich Katy Hagelberg (SPD). Schweren Herzens stimme man einer Erhöhung zu, da man nicht darum herumkomme, sagte Henning von Schöning (Grüne). „Alles, was wir an zusätzlichen Einnahmen generieren können, führt dazu, das Defizit zu verringern“, erklärte Jörg Fröhlich (BGP). Mit den neuen Preisen würden laut Stadtverwaltung jährlich etwa 20000 Euro mehr in die Kasse kommen.

 Allerdings bereitet diese noch reichlich Probleme: Das liege zum einen an der Familienkarte, die für 10 Euro eingeführt werden soll. Zwei Erwachsene mit bis zu fünf Kindern soll diese Einlass gewähren – wer aber überprüft das? „Bundesweit gibt es keine Lösung für das Problem. Wenn wir eine Familienkarte anbieten wollen, müssen wir für das Kassieren Personal bereitstellen und dafür müssten wir etwa 64000 Euro Kosten einkalkulieren“, stellte Bürgermeister Wolfgang Schneider klar. Er legte Widerspruch gegen die Einführung der Familienkarte ein, da eine Umsetzung ohne eine Kontrolle kostengünstig nicht machbar wäre.

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Claudia Josefus-Szellas

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