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Aktivregion schüttet Förderung aus

Hohenfelde Aktivregion schüttet Förderung aus

Die Mitgliederversammlung der Aktivregion Ostseeküste hat Zuschüsse von insgesamt knapp 153 000 Euro für neun Projekte in Schönberg, Heikendorf und Lütjenburg bewilligt – darunter auch die Konzeption einer Schwimmhallenversorgung für die Gemeinden der Ämter Probstei und Schrevenborn.

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Wollen die Probstei-Pläne neu gestalten lassen: Nico Redlin, Geschäftsführer des Tourismusvereins Probstei (links) und Vorsitzender Hagen Klindt.

Quelle: Christiansen

Hohenfelde/Schönberg. Damit folgte die Mitgliederversammlung in Hohenfelde den Empfehlungen der Arbeitskreise. Nach Angaben des Vorsitzenden der Aktivregion Ostseeküste, des Probsteier Amtsdirektors Sönke Körber, kann die Aktivregion in der Förderperiode bis 2023 insgesamt etwas mehr als zwei Millionen Euro vergeben.

 Gefördert wird das von der Gemeinde Stein beantragte Projekt neuer touristischer Landkarten für die Probstei. Wie berichtet, plant der Tourismusverband Probstei an 22 Standorten neue Karten mit Piktogrammen, Radrouten und QR-Codes. Ebenfalls bewilligt wurden Zuschüsse für ein Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzept der Gemeinde Schönberg, für eine Wärmepumpenheizung mit Eisspeicher im ASB-Kindergarten Schönberg, für ein grünes Klassenzimmer auf dem Schulhof des Gymnasiums Lütjenburg, für Einrichtungs- und Ausbaumaßnahmen im Künstlermuseum Heikendorf und eine „Potenzialanalyse bedarfsorientierter ÖPNV im Kreis Plön“.

 Während die Zuschüsse für diese Projekte ebenso wie für die Schwimmhallenkonzeption einstimmig beschlossen wurden, gab es für den Ausbau der Quad-Anlage in Schönberg und auch das Holzmammut als Spielerlebnisangebot im Außenbereich des Eiszeitmuseums in Nienthal (Lütjenburg) jeweils eine Gegenstimme.

 Zweifel bestanden zunächst, ob der Antrag zur Konzeption einer Schwimmhallenversorgung überhaupt genehmigt werden könnte, weil, wie berichtet, die Gemeinde Laboe Mitte November mit großer Mehrheit beschlossen hatte, Verhandlungen mit dem Förderverein Pro Schwimmhalle aufzunehmen – mit dem Ziel, den Betrieb des Hallenbades an einen noch zu gründenden Verein zu übergeben. Nachdem Laboes Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst in der Mitgliederversammlung erklärte, die Verhandlungen mit dem Förderverein und der Auftrag an ein Planungsbüro für eine ämterübergreifende Konzeption könnten aus ihrer Sicht nebeneinander stehen, wurde die Förderung der Konzeption einstimmig beschlossen. Das Büro soll sowohl Kosten und Umfang einer Sanierung der Halle, aber auch eines „bedarfsgerechten“ Neubaus einer Schwimmhalle in der Region ermitteln und bewerten.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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