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Schüler sammelten 25 Kilogramm Müll

Hohwacht Schüler sammelten 25 Kilogramm Müll

Silvesterraketen, Scherben, volle Hundekotbeutel: Rund 25 Kilogramm Müll sammelten die Klassen 6a und 6b der Gemeinschaftsschule Lütjenburg am Strand von Hohwacht. Es war die erste Sammelaktion der Schule in Kooperation mit der Nabu-Umweltberatungsstelle Lütjenburg.

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Nabu-Umweltberaterin Julia Steigleder will den gefundenen Müll in der Umweltberatungsstelle ausstellen.

Quelle: Orly Röhlk

Hohwacht. Die Schüler wanderten mit ihren Lehrern Anne Puck und Thomas Bunn, Nabu-Umweltberaterin Julia Steigleder sowie Nabu-FÖJlerin Charlotte Alexander und Praktikantin Marlena Schlüter acht Kilometer nach Hohwacht, fanden dort auf einem Abschnitt zwischen Parkplatz und Flunder säckeweise Müll. „Das ist ja eklig und gefährlich, an den Scherben kann man sich verletzen“, fasste der 13-jährige Dennis Lilienthal am Ende zusammen, was viele der 40 Kinder empfanden.

 Zu Beginn hatte Steigleder auf die Gefahr von Plastik im Meer für Fisch und Mensch hingewiesen: „Die Fische fressen den Müll, der Mensch isst die Fische und damit die Giftstoffe“, erklärte sie den Schülern. Das war eine Information, auf die viele mit ungläubigem Staunen reagierten, aber wohl nicht mehr vergessen werden.

 „Ich habe Bierflaschen und Verpackungen von Zigaretten und Chips gesammelt“, zählte Hanna Gaefke auf. Schwimmnudeln, Alkoholflaschen, Punschbecher aus Styropor und Raketen vom Fackellauf sowie ein Feuerzeug hatte Pia Buchhorn entdeckt. „Das ist richtig doof, den Müll fressen auch Möwen und andere Tiere, das ist giftig für sie“, schimpfte die Zwölfjährige. Ihr war insbesondere viel „Hundekacke“ am Strand aufgefallen. „Das ist eklig, wenn man dort etwas essen will.“ Zigarettenkippen, Scherben, Handschuhe und volle Hundetüten stießen auch bei Dennis auf Unverständnis. „Der Strand ist doch zum Liegen und Baden da.“

 „Wenn jeder, der am Strand spazieren geht, zwei oder drei Sachen aufhebt, wäre das ganz toll“, so der Appell Julia Steigleders. Die Unmengen von Müll auf knapp 500 Metern machten die Biologin fassungslos: „Dabei ist es doch noch außerhalb der Saison. Wir werden die Sachen bei uns in der Umweltberatungsstelle ausstellen.“

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