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Ausschuss begutachtete Gebäude

Hotel Stadt Kiel Ausschuss begutachtete Gebäude

In dem seit Jahren leer stehenden Hotel Stadt Kiel in Schönberg sieht es „nicht ganz so schlimm aus, wie manche befürchtet haben“, sagt Peter Ehlers, Vorsitzender des Bauausschusses, der im nicht öffentlichen Teil seiner Sitzung einen Ortstermin organisiert hatte.

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Ortstermin: Bauausschuss am Hotel Stadt Kiel, in der Mitte der Vorsitzende Peter Ehlers.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. „Der Saal sieht noch ganz gut aus“, meint Ehlers. Als „kritisch“ bezeichnet er vor allem die Situation in der ersten Gaststube, wo der Fußboden nicht mehr in Ordnung sei. Natürlich sei dem Gebäude insgesamt anzumerken, dass es schon sehr lange nicht mehr genutzt und kaum gelüftet werde. Weiterer Leerstand – zumal angesichts des bevorstehenden Winters – werde dem Gebäude sicher nicht gut tun. Es sei aber gut gewesen, dass die Ausschussmitglieder einen Eindruck bekommen hätten, um zu sehen, dass die vielen im Ort kursierenden Gerüchte zum Zustand des Hauses übertrieben seien.

 Ehlers bedauert sehr, dass „wir als Gemeinde nichts tun können“. Das Amt Probstei habe lediglich einen Schlüssel erhalten, damit der Ausschuss sich einen Eindruck verschaffen konnte. „Uns sind die Hände gebunden. Wir hätten es gern, dass an diesem zentralen Ort wieder Leben einkehrt“, sagt Ehlers. Er bedauerte, dass weder von der Nachlassverwaltung noch von der Denkmalpflege jemand zu dem Ortstermin erschienen sei.

 Wie berichtet, sind die Besitzverhältnisse nach wie vor unklar. Insolvenzverwalter Christian Krüger spricht von einem „Schwebezustand“, weil das Landgericht noch nicht über den Widerspruch eines der Käufer gegen die Auszahlung der Kaufsumme entschieden habe. Diese war von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden, weil gegen einen beim Verkauf aufgetretenen Geschäftsführer wegen Untreue ermittelt wurde.

 Ende August hatte die stellvertretende Bürgermeisterin Antje Klein (SPD) akuten Handlungsbedarf gesehen und den Auftrag für Pflegearbeiten vor dem Gebäude erteilt. Das hätte aber nach Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Ehlers „so nicht gemacht werden dürfen“. Wenn die Verkehrssicherheit nicht mehr gegeben war, hätte seiner Meinung nach das Ordnungsamt beteiligt werden müssen. Es könne nicht sein, dass die Gemeinde nicht ausreichend Kapazitäten zur Grünpflege habe, aber hier tätig werde, obwohl sie nicht zuständig sei, kritisiert Ehlers.

 Ebenfalls im nicht öffentlichen Teil empfahl der Ausschuss, Aufträge für Elektroarbeiten und Tiefbauarbeiten zur Umgestaltung der Fußgängerzone zu vergeben. Dann könne der Bau Anfang Oktober beginnen und bis Ende November abgeschlossen werden, hofft Ehlers: „Dann kann der Weihnachtsmarkt in der neuen Fußgängerzone veranstaltet werden.“

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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