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Hundewald: Einigung in Sicht

Stolpe Hundewald: Einigung in Sicht

Im Streit um die Einrichtung eines Hundewalds in Stolpe zeichnet sich eine Einigung ab. Die in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossenen Hundehalter gründeten jetzt einen Verein – und erfüllten damit eine zentrale Forderung der Gemeinde Stolpe.

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Frauke Ziehmer (links) mit Mailo und Sonja Barg mit ihren drei Border Collies Ellie, Josie und Mae haben für den angestrebten Hundewald mit Gleichgesinnten einen Verein gegründet.

Quelle: Sven Tietgen

Stolpe. Der Vorsitzende Björn Griese und sein Stellvertreter Jürgen Ziehmer gehen davon aus, dass mit diesem Schritt alle gemeindlichen Forderungen erfüllt sind.

17 Interessierte trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus Stolpe und hoben dort einen sogenannten nicht-rechtsfähigen Verein Hundewald Stolpe aus der Taufe. „Wir haben uns nach der sinnvollsten Organisationsform umgesehen, ein nicht-rechtsfähiger Verein ist nur mit wenigen Formalien verbunden und deshalb für uns am besten“, erzählten die frisch gebackenen Mitglieder Frauke Ziehmer und Sonja Barg nach der Vereinsgründung am Mittwoch. Die dabei gewählten Vorsitzenden fungieren als verantwortliche Ansprechpartner für die Gemeinde, mit der in einem nächsten Schritt ein Nutzungsvertrag für die gemeindeeigene Waldfläche ausgehandelt werden soll.

In die Vereinbarung sollen auch haftungsrechtliche Fragen einfließen. „Wir gehen davon aus, dass dabei alle gemeindlichen Forderungen erfüllt und Fragestellungen abschließend beantwortet werden können“, teilten Björn Griese und Jürgen Ziehmer mit. Im Blickpunkt steht das Gehölzstück zwischen A21 und Wankendorfer Straße, das zu beiden Seiten von den A21-Brücken Dorfstraße und Wittmaaßen eingerahmt wird. Das Areal umfasst rund 10000 Quadratmeter, bislang wird der Miniwald nur als Brennholzlieferant genutzt, Spazierwege gibt es nicht. Ziel der organisierten Hundehalter ist, den Hundewald Stolpe im Frühjahr 2017 einweihen zu können.

Ab Herbst, wenn die fallenden Blätter für mehr Durchblick im Wäldchen sorgen, könnten der Zaunverlauf sowie mögliche Wege und Pfade festgelegt werden. Mit Kosten von 3000 Euro kalkuliert der Hundewaldverein für den Zaunbau. 500 Euro hatte die Gemeinde bereits im Frühjahr als Zuschuss zugesagt, für den großen Rest wollen sich die engagierten Hundehalter um Sponsoren bemühen. Zudem hoffen sie auf Helfer und Unterstützung bei der Umsetzung der Pläne. Darüber hinaus kann sich der Verein auch ein Engagement auf dem übrigen Gemeindegebiet vorstellen, unter anderem das Aufstellen von Hundekotbeutelspendern und Abfallbehältern. Bewerten wollte Bürgermeister Holger Bajorat die Pläne nicht: „Wir werden uns in der nächsten Ausschusssitzung mit dem Thema beschäftigen.“

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