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Huskies war’s fast zu warm

Gut Lehmkuhlen Huskies war’s fast zu warm

Solche Probleme hat Horst Schröder selten: „Es ist zu warm“, sagt der Vorsitzende des Norddeutschen Schlittenhundeclubs, Ausrichter des Wagenrennens auf Gut Lehmkuhlen bei etwa 12 Grad am vergangenen Wochenende. Ab 15 Grad Lufttemperatur hätte er die Hunde nur noch über eine kleine Runde laufen lassen.

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Flinkes Gespann: Mit elf Siberian Huskies startete Rüdiger Rink – der Hundesportler aus der Nähe von Diepholz war schon mehrfach in Lehmkuhlen. Ursprünglich wollte er nur einen Husky anschaffen.

Quelle: Andrea Seliger

Lehmkuhlen. Usrprünglich hatten sich in diesem Jahr noch mehr Teilnehmer angesagt als 2014: „Wir hatten 100 Anmeldungen, 15 haben aus verschiedenen Gründen abgesagt“, berichtet Schröder. „Ich hatte schon Bedenken, dass wir sie nicht alle untergebracht bekommen. Aber dieses Gut gibt doch mehr her, als man denkt.“ Zwei Streckenvarianten hat sein Team vorbereitet: Rund fünf Kilometer für die Canicrosser und Scooter, 6,3 Kilometer für die großen Gespanne.

Canicross: Neue Varianten erfolgreich

Dass die Starter in Lehmkuhlen immer zahlreicher werden, liegt unter anderem am Canicross. Dabei lässt sich ein Läufer vom Hund ziehen. „Das wird immer mehr“, berichtet Nicolle Schröder – der Vorteil sei, dass man das mit jedem Hund machen könne und einzelne Tiere auch weniger aufwändig zu halten seine als ganze Gespanne. Das Ehepaar Schröder, das in Tüttendorf auch schnelle Hunde selbst züchtet, setzt allerdings weiter auf die vielfache Zugkraft und ist damit auch bundesweit erfolgreich. Und normalerweise, so die erfahrene Musherin, sei die Lage im Norden durchaus vorteilhaft: Da die Temperaturen nach der Sommerpause schneller wieder unter 15 Grad fallen, könne man früher mit dem Training beginnen als im warmen Süden und die Hunde seien zum Saisonstart besser in Form.

Teil der norddeutschen Meisterschaften

Das Ergebnis des Lehmkuhlener Rennens geht in die Wertung der norddeutschen Meisterschaften mit ein, deshalb sind dort nicht nur Teilnehmer aus ganz Schleswig-Holstein zu finden. Rüdiger Rink beispielsweise kommt aus der Nähe von Diepholz. Er gehört zu denen mit den größten Gespannen: Elf Siberian Huskies ziehen seinen Wagen. Für ihn ist Lehmkuhlen der letzte Wettkampf, bevor es mit den Hunden „in den Schnee“ geht.

Rink erzählt, wie er in die Schlittenhundeszene geriet: Eigentlich wollte er nämlich nur einen Husky haben. Doch er kaufte einen Hund, der an ein Rudel und an das Laufen gewöhnt war – und allein zutiefst unzufrieden. „Dann haben wir aufgestockt“, berichtet Rink. Heute hat er 22.

Die Ergebnisse der einzelnen Rennen werden auf der Internetseite des Vereins bekanntgegeben: www.nscev.de

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