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Träume von Spielplatz und Badeinsel

Ideen für Schönberg Träume von Spielplatz und Badeinsel

Da staunten die Erwachsenen. Sehr professionell präsentierten Kinder und Jugendliche im Hotel am Rathaus ihre Ideen zur Ortsentwicklung in Schönberg. Die Kinder bastelten unter anderem ein Modell eines Traum-Spielplatzes, die Jugendlichen entwarfen ein Modell einer Badeinsel.

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Leonie (links), Jasper (stehend) und die anderen Kinder präsentieren den Erwachsenen ihren Traum-Spielplatz.

Quelle: Thomas Christiansen

Schönberg. Am Ende griff Leonie (9) sich noch einmal das Mikrofon: „Und danke, dass ihr uns ganz viel zugehört habt!“ Zuvor hatte Bürgermeister Dirk Osbahr versichert: „Wir werden besprechen, wie wir das in die Gremien tragen können.“ Bereits zum Auftakt hatte Stadtplaner Wolf Uwe Rilke vom Büro Cesa versprochen: „Das wird eingearbeitet und berücksichtigt.“

 Da gibt es viel zu tun, denn die Kinder haben ihre Beteiligung am Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzept der Gemeinde sehr ernst genommen. „Hallo, wir sind die Kinder aus dem Hort und stellen euch unser Spielplatz-Projekt vor“, hatte Leonie ihre Präsentation begonnen. Zusammen mit Jasmin (10) stellte sie gemalte Ideen vor, danach erklärte sie mit Jasper (10) das Modell mit Klettergerüst, Seilbahn, Skater-Rampe, Kriechtunnel, Trampolin und vielem mehr. Mit wie viel Mühe das nach einer vorherigen Begutachtung aller vorhandenen Plätze und einer Ideen-Sammlung gebastelt wurde, zeigte später ein kleiner Film. Damit nicht genug, denn Leonie und Jasper – ganz die Profis – verkündeten: „Jetzt kommt unsere Zusammenfassung.“

 Anschließend stellten Mirco (16) und Fabian (19) die im Kinder- und Jugendhaus gesammelten Wünsche der Jugendlichen vor. Ein McDonalds-Laden gehörte ebenso dazu wie zum Beispiel eine Zugverbindung nach Kiel. Konkret haben die Jugendlichen sich zwei Projekten gewidmet. Neben einer Erneuerung und Erweiterung des Skateparks (zum Beispiel mit einer Hütte oder einem Unterstand) wünschen sie sich vor allem eine Bade- beziehungsweise Schwimminsel an der Seebrücke, weil man von der aus ja nicht springen dürfe. Dazu haben sie am Computer bereits sehr detaillierte Entwürfe mit Sprungturm, Rutsche und Platz zum Liegen entwickelt.

 Ganz zum Schluss gab es noch eine Überraschung für die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Betreuer. Die von der Gemeinde mit dem Ortsentwicklungs- und Tourismuskonzept beauftragten Planer vom Berliner Büro Cesa Investment überreichten an Hort und Schülerbetreuung sowie auch an das Kinder- und Jugendhaus jeweils eine Spende über 2000 Euro, für die die Kinder sich Spiel- und Sportgeräte beziehungsweise Einrichtungen für das Haus auswählen können.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
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