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Erste Vorverträge unterschrieben

Internet in Stolpe Erste Vorverträge unterschrieben

Die Bürger aus Stolpe schauen auf den 20. Juli. Bis dahin müssen sich 40 Prozent oder 179 Haushalte im Ortskern der Gemeinde entschieden haben, ob sie sich ein Glasfaserkabel ins Haus legen lassen.

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Die ersten Vorverträge für einen schnellen Internetanschluss in der Gemeinde Stolpe sind unterschrieben. Bürgermeister Holger Bajorat (links) unterzeichnete für das Feuerwehrgerätehaus und das Dorfgemeinschaftshaus. Stephan Hohbein und weitere Bürger gehen nun von Haus zu Haus, um für das Projekt zu werben.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Stolpe. Bürgermeister Holger Bajorat unterzeichnete auf einer Auftaktveranstaltung für das neue Breitband vor 100 Gästen die ersten beiden Vorverträge: für das Dorfgemeinschaftshaus und das Feuerwehrgerätehaus.

 Die Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser ist der Projektpartner der Gemeinde. Das 2011 gegründete Unternehmen verkabelte bereits eine Reihe von Orten im Kreis Segeberg und möchte nun in den Kreis Plön hineinwachsen. Zunächst konzentriert sich die Firma auf den dicht besiedelten Ortskern Stolpe. Die übrigen Ortsteile wie Depenau, Nettelau, Horst oder Bundhorst bleiben in der ersten Phase außen vor. Für sie sollen dann später individuelle Lösungen gefunden werden.

 Gemeindevertreter Otto Meyer kann sich vorstellen, dass Landwirte Gräben für die Leitungen ausheben oder die Schächte in Eigenleistung gebuddelt werden. Er appellierte an die Bürger in den Außenbereichen, ihr Interesse an der Breitbandversorgung auch zu bekunden und ihren Bedarf zu signalisieren. Ansonsten müsse man davon ausgehen, dass dort niemand schnelles Internet möchte.

 Die Deutsche Glasfaser bietet eine Verbindung mit einer Leistung von 100 Mbit an. Die Leitungen werden direkt bis ins Haus verlegt. Die Gemeinde muss für die Investitionen zwar nicht aufkommen, ist aber bei der Kundenwerbung in der Pflicht. Eine Gruppe von zehn Stolper Bürgern klappert in den nächsten Wochen jeden Haushalt ab und wirbt für eine Unterschrift unter den Vorvertrag.

 Sind die 40 Prozent erreicht, ist ein Ausbau aber noch nicht sicher. Die Deutsche Glasfaser will die Gemeinden Wankendorf, Ruhwinkel und Stolpe nur gemeinsam in Angriff nehmen. In Ruhwinkel hatten sich bereits genügend Haushalte gemeldet. In Wankendorf läuft die Befragung noch bis zum 13. Juli. Das Quorum liegt hier ebenfalls bei 40 Prozent. Bislang haben sich 13 Prozent der Haushalte im Ortskern von Wankendorf für einen Anschluss entschieden. Von großer Bedeutung wird es sein, wie sich die Eigentümer der großen Wohnlagen im Ort verhalten.

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