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Großes Interesse am Polizeiberuf

Jobmesse in Lütjenburg Großes Interesse am Polizeiberuf

Wer in die Gesichter der 150 Lütjenburger Gemeinschaftsschüler der 9. und 10. Klasse sah, der spürte: Einen Beruf zu finden, ist nicht ganz einfach. Viele wissen noch nicht, wie es mit ihnen weiter geht. 14 Arbeitgeber stellten sich nun am Dienstag in der Schule bei der „Lütje Jobmesse“ vor.

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Der Lütjenburger Polizeibeamte Gerald Ernst diskutiert mit Schülern über seinen Beruf.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Die Jungen und Mädchen konnten sich aus dem Angebot jeweils zwei Berufsfelder aussuchen, die ihnen dann jeweils eine Schulstunde lang erläutert wurden. Das mit Abstand größte Interesse fand – die Polizei. Harun Biner von der Einstellungsstelle in Eutin und der Lütjenburger Schutzpolizist Gerald Ernst erklärten einen Beruf, der hohe Einstellungsvoraussetzungen hat. Im jüngsten Jahrgang blieben von 3800 Bewerbern am Ende nur 350 Polizeianwärter übrig. „Ich liebe meinen Job. Er macht mir Spaß“, sagte Gerald Ernst, aber es gebe auch Schattenseiten. Polizisten erlebten tätliche Angriffe gegen sich, müssten den Anblick von Schwerverletzten und manchmal auch von Toten ertragen. Das müsse man aushalten können.

Werftarbeiter ein lohnender Beruf

Oliver Marten und Jörg Bock warben mit viel Humor und Annehmlichkeiten für Thyssen-Krupp Marine Systems, die frühere HDW-Werft in Kiel, die Weltmarktführer beim Bau von konventionellen U-Booten ist. „Wer mehr Geld bei weniger Arbeit verdient, der soll uns Bescheid sagen“, sagte Bock. Grund: Nach der Ausbildung verdienten die Werftarbeiter schon jenseits der 2000 Euro. Netto. Bei einer 35-Stunden-Woche. Mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld und einem fast kostenlosen, modernen Fitness-Center auf dem Werftgelände.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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