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Die Stadt übernimmt selbst die Leitung

Jugendzentrum Lütjenburg Die Stadt übernimmt selbst die Leitung

Die Stadt Lütjenburg führt das Jugendaktionszentrum (JAZ) an der Kieler Straße künftig in eigener Regie. Das beschloss einstimmig der Sozialausschuss. Wie berichtet, hatte die Stadt den Vertrag mit dem Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) bereits im vergangenen Jahr gekündigt.

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Die Stadt Lütjenburg übernimmt selbst die Führung des JAZ.

Quelle: Schekahn, Hans-Jürgen

Lütjenburg. Der Grund: Man traute der Awo nicht mehr zu, mehr Jugendliche in die sehr schlecht besuchte Einrichtung zu holen. Nach Angaben des Vorsitzenden des Sozialausschusses, Siegfried Klaus, meldete sich auf die Ausschreibung für einen neuen Betreiber nur ein Bewerber: das SOS-Kinderdorf aus Lütjenburg. Das Angebot lehnten die Stadtpolitiker nach mehrfacher Diskussion aber ab. Der Zuschuss, den die Stadt hätte zahlen müssen, sei deutlich höher gewesen als die Kosten, die für das JAZ unter städtischer Regie entstehen. Die Stadt geht davon aus, dass sie die Einrichtung jedes Jahr 140000 Euro kostet. Dazu kommen Betriebskosten von rund 25000 Euro.

Guter Draht zu Jugendlichen erwünscht

Nach Angaben von Klaus beginnt man sofort mit der Suche nach Personal. Ein Sozialpädagoge soll das Haus führen. Dazu kommen zwei Halbtagskräfte, deren Qualifikation offen gelassen wird. „Das kann auch ein Mann oder eine Frau sein, die einfach nur einen guten Draht zu Jugendlichen hat. Der Wechsel in der Führung des Hauses wird zum 1. Januar 2018 vollzogen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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