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K 10 wird für Sanierung gesperrt

Pohnsdorf K 10 wird für Sanierung gesperrt

Tiefe Schlaglöcher, viele Flicken: Die K 10 zwischen Sieversdorf (Gemeinde Pohnsdorf) und Postfeld präsentiert sich in einem erbärmlichen Zustand. Zumindest auf einem Teilstück ist nun Besserung in Sicht. Die Fahrbahn wird ab Montag, 29. August, auf einer Länge von 650 Metern saniert.

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Die K 10 in Sieversdorf (Gemeinde Pohnsdorf) soll ab 29. August auf einem Teilstück von 650 Metern saniert werden.

Quelle: Silke Rönnau

Pohnsdorf. Der Baubereich beginnt am Einmündungsbereich der Landesstraße 49 in die Kreisstraße und endet am Ortsausgang von Sieversdorf, teilt der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) mit. „Aufgrund von Arbeits- und Verkehrssicherheitsraumbreiten“ könnten die Fräs- und Asphaltierungsarbeiten nur mit einer Vollsperrung bis Sonnabend, 3. September, ausgeführt werden. Eine Umleitung über die B 404 wird ausgeschildert.

 Anschließend wird von Montag, 5. September, bis Freitag, 9. September, auch der parallel verlaufende Radweg mit einer neuen Asphaltschicht versehen. Während dieser Zeit müssen Fußgänger und Radfahrer die Fahrbahn nutzen. Um sie nicht zu gefährden, wird eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer angeordnet. Witterungsbedingt kann es gegebenenfalls noch zu Verschiebungen bei den Terminen kommen. Die Anlieger werden gebeten, ihre Grundstücke über Gemeindewege anzufahren oder die Fahrzeuge außerhalb der Baustelle auf Parkplätzen oder an Gemeindewegen abzustellen, so der LBV.

 Für die Fortsetzung der Arbeiten in Richtung Postfeld hat die Planung jetzt erst begonnen, erklärt die Kreisverwaltung Plön auf Anfrage. Die Umsetzung soll für 2017 vorbereitet werden, aber weitere Einzelheiten stünden noch nicht fest.

 „Wir sind froh, dass das Teilstück endlich gemacht wird“, betont der Pohnsdorfer Bürgermeister Wolf-Dietrich Rath. Viele Anwohner seien wegen der kaputten Fahrbahn und des starken Lkw-Verkehrs genervt. Problematisch sei es für die Anlieger, dass die Fahrbahn in einem Stück asphaltiert werde und deshalb voll gesperrt werden müsse. „Die Sieversdorfer sind dann komplett abgeschnitten.“ Man müsse schauen, wie sie von oder zu ihren Grundstücken kommen und wo die Autos abgestellt werden. Aber diese Schwierigkeiten nehme man gerne in Kauf, um dafür eine „super gute“ Straße zu erhalten. Rettungswege müssten immer freigehalten werden, so Rath.

Wurzeln drücken Radweg hoch

Auch der Radweg am Sieversdorfer Berg sei derzeit katastrophal, meint der Bürgermeister. Die Wurzeln drückten den Belag hoch. Auch er soll komplett erneuert werden. Doch Rath befürchtet, dass der neue Asphalt schnell wieder so aussieht wie der erst vor zwei Jahren sanierte Radweg an der L 49: Die Wurzeln dort konnten nicht gekappt werden, weil das die Standsicherheit der Bäume gefährdet hätte. Also wurde nur eine neue Asphaltschicht aufgebracht. „Wir haben noch den LBV-Leiter eingeladen, um uns für den schönen Radweg zu bedanken“, erzählt Rath. Doch die Freude währte nicht lange. Nach zwei Jahren sorgen die Wurzeln wieder für eine Berg- und Talfahrt auf dem Fahrrad. „Wir hoffen, dass der Radweg an der K 10 nun länger hält.“

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Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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