27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Kochen wie in den Fünfzigern

KN-Kochbuch Kochen wie in den Fünfzigern

Lammkeule und Perlhuhn an Frühlingsgemüse mit Kürbisspätzle – die Idee für diesen Festtagsbraten kam dem Plöner Hobbykoch Peter Holzwart nicht etwa bei der Lektüre von Paul Bocuse, Eckart Witzigmann oder Dirk Luther. Als Inspirationsquelle nutzt er gern das legendäre KN-Kochbuch aus den 50er-Jahren.

Voriger Artikel
Schafe wurden zu Tode gehetzt
Nächster Artikel
Comeback nach dem Herzstillstand

Zu den ganz besonderen Schätzen des Plöner Hobbykochs Peter Holzwart gehört ein KN-Kochbuch aus den 50er-Jahren, aus dem er sich gerne Anregungen holt.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. „Die Rezepte erschienen regelmäßig in den Kieler Nachrichten“, erinnert sich Holzwart. Dazu gab es einen Papp-Ordner, um die ausgeschnittenen und gelochten Artikel abzuheften. Auf diese Art und Weise seien über 700 verschiedene Kochanleitungen zusammengekommen. Und im Vergleich zu vielen aktuellen Kochbüchern seien diese Beiträge so verfasst, dass einerseits Einsteiger problemlos eine leckere Mahlzeit auf den Tisch bringen, andererseits auch ambitionierte Hobbyköche noch Tipps für die Verfeinerung eines Menus finden könnten.

 Holzwart weiß, wovon er spricht. In seinem Arbeitszimmer stehen 388 Kochbücher, etliche Jahrgänge des Magazins Essen und Trinken, das er sei 1976 abonniert hat, und Videokassetten von internationalen Kochsendungen. „Nicht die Unterhaltungsshows, bei denen nebenbei auch gekocht wird.“ Seit seiner Ausbildung zum Hotelkaufmann 1968 und seiner Weiterbildung zum Restaurantfachmann arbeitete Holzwart sein Leben lang in der Gastronomie. „Und in meiner Freizeit stand und stehe ich gerne am Herd.“

 So gehörte er viele Jahre zu den Plöner Hobbyköchen um Küchenmeister Friedrich Bargemann. „Heute koche ich im Wechsel mit meiner Frau, am liebsten brate ich Fisch, Zander oder Barsch aus dem Plöner See. Das ist eigentlich immer leicht und schmackhaft.“

 Das KN-Kochbuch habe er übrigens seiner ehemaligen Nachbarin Ilse Aurich zu verdanken. Als diese von seiner Koch- und Sammelleidenschaft erfuhr, habe sie ihm das Buch geschenkt. „Ich habe mir schon ab und zu die Frage gestellt, wie viele dieser Sammelordner noch existieren.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Sagen Sie es uns!

Vorschläge oder Kritik?
Schreiben Sie
der Redaktion!

Testen Sie die KN

Digitales Abo, ePaper,
klassische Tageszeitung
online buchen & testen!

Anzeige