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Investor hat viele Pläne

Kählers Gasthof Investor hat viele Pläne

 Festsaal, Kegelbahn und Schießstand sind schon weg. Doch das Hauptgebäude von Kählers Gasthof in Neuheikendorf steht noch – mit offener Rückwand. Die Zukunft des alten Geländes wird in drei Etappen umgesetzt. Die Scheune soll bleiben - und zum Café werden.

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Sie wollen die alte Scheune möglichst erhalten und umbauen: Hubert Marschke (von links), Jochen Kewitz und Dietmar Wagner.

Quelle: Andrea Seliger

Heikendorf. Dass das Haupthaus noch steht, hat einen Grund: „Es gibt einen Interessenten, der das Haus erhalten will“, berichtet Hubert Marschke von Grundhaus Systembau, der das Grundstück gekauft hat.  „Die Entscheidung soll demnächst fallen.“ Sollte daraus nichts werden, wird auch dieser Teil des früheren Traditionslokals abgerissen.

Besser sind die Aussichten für die alte Scheune, in der heute noch Pferde untergebracht sind: Sie soll erhalten bleiben. „Hier wird zurzeit ein Konzept erarbeitet, das Ende Oktober fertig werden soll“, berichtet Marschke. Daran beteiligt ist auch der Heikendorfer Jochen Kewitz, der den Unternehmer im Zuge des Grundstückskaufs kennenlernte. Kewitz wünscht sich, dass im Untergeschoss ein Café oder eine andere Art Treffpunkt eingerichtet wird, „weil hier in Neuheikendorf gar nichts mehr ist, seit der Gasthof geschlossen hat.“ Möglich wäre auch ein kleiner Laden mit regionaler Ware. Die Scheune hat eine Grundfläche von 400 Quadratmetern. „ In der Umgebung ist genügend Publikum“, glaubt Kewitz. Dazu müsste natürlich umgebaut werden, die Pferde müssten anderswo unterkommen, das bäuerliche Ambiente soll dabei aber erhalten bleiben: „Das wollen wir retten“, erklärt Marschke. Auch der passende Betreiber müsste sich finden, dazu laufen bereits Vorgespräche. Im Obergeschoss sind zwei bis vier Loftwohnungen geplant.

Wo einst der alte Festsaal, Kegelbahn und Schießstand waren, wächst im Moment wildes Grün. Eine Visualisierung zeigt, was daraus werden könnte: Auf fünf Parzellen sollen zweigeschossige Stadtvillen entstehen. Die Bauvoranfrage sei positiv entschieden worden, berichtet Marschke. Erschlossen werden diese Parzellen über den Stückenberg.

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