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Kreistag schafft sein Programm nicht

Kaputte Ostseestrände Kreistag schafft sein Programm nicht

Die Schäden durch die Ostseeflut im Januar belaufen sich im Kreis Plön auf rund sechs Millionen Euro. Die betroffenen Gemeinden hoffen auch auf Hilfe vom Kreis. Die Redelust der Abgeordneten des Kreistages war am Donnerstag allerdings so groß, dass der Punkt nicht an die Reihe kam.

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Sturmschäden in Stein: Bürgermeister Peter Dieterich schätzt die Reparaturkosten allein an der Mole auf 400000 Euro. 

Quelle: Astrid Schmidt

Plön. Die Vereidigung der Landrätin Stephanie Ladwig und sehr lange Debatten um Windenergie und die Verteilung von 110000 Euro aus den Überschüssen der Sparkasse ließen die Zeit verstreichen. Nach über fünfstündiger Sitzung ging der Kreistag auseinander, ohne über den Tagesordnungspunkt Sturmschäden abgestimmt zu haben.

Weitere Sitzung am 30. März

Das auch in der Vergangenheit sehr ausschweifend diskutierende Gremium  kommt nun am 30. März zu einer weiteren Sitzung zusammen, um die Hilfe zu beschließen. Viel Geld können  die Gemeinden vom Kreis allerdings nicht erwarten. Die CDU  und die Kooperation (SPD, Grüne, FWG) legten Anträge vor, in denen  eine Summe von 250000 Euro genannt wurde. Beide Seiten fordern in den Anträgen allerdings an erster Stelle vom Land "eine schnelle finanzielle Zusage" über mögliche Hilfen -  ohne Rücksicht auf die eigene Vertagung des Themas.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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