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Ein neues Wohnviertel für Lütjenburg

Kasernengelände Ein neues Wohnviertel für Lütjenburg

Die Landesunterkunft für Flüchtlinge in den Mannschaftsunterkünften der früheren Schill-Kaserne wird zum Jahresende endgültig aufgelöst. Lütjenburg bereitet sich schon seit mehr als einem Jahr darauf vor, die Flächen zu übernehmen. Es entsteht darauf ein neues Wohnviertel mitten in der Stadt.

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Noch hängt der Banner "Herzlich Willkommen" am Zaun der Landesunterkunft in Lütjenburg. Sie schließt zum Jahresende.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Bürgermeister Dirk Sohn verhandelt schon seit Mitte 2016 über einen möglichen Kaufpreis für das sieben Hektar große Gelände, das sich noch im Besitz des Bundes befindet. Er schätzt, dass Lütjenburg bereits Mitte 2018 der neue Eigentümer des Geländes sein könnte, wenn die Stadtvertretung dem zustimmt. Die Stadt habe vor anderen ein Erstzugriffsrecht auf die Flächen, um sie zu entwickeln. Geplant ist der schnelle Abriss der Mannschaftsunterkünfte, die schlecht gedämmt sind und sich kaum zu vernünftigen Konditionen zu Wohnungen umbauen lassen. Etwa 40 Bauplätze könnten in städtischer Regie auf den Flächen entstehen. Daneben soll günstiger Wohnraum in Mehrfamilienhäusern entstehen, alles unter dem Vorbehalt, dass die Stadtvertretung dieses auch so beschließt. Ab 2019 könnte mit der Umsetzung der Pläne begonnen werden. Das Verfahren für einen entsprechenden Bebauungsplan ist schon voll im Gange. 

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