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Freilichtbühne für Lütjenburg?

Kasernengelände Freilichtbühne für Lütjenburg?

Auf dem Wunschzettel der Lütjenburger für ihre Freizeitfläche auf dem früheren Kasernengelände steht ein Projekt mit großem Abstand ganz oben: eine Freilichtbühne. 30 Bürger sammelten in einem Workshop weitere Ideen für das zehn Hektar große Gelände.

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Wo setzen wir denn unsere Pluspunkte? Teilnehmer eines Workshops für die Freitzeitfläche auf dem Kasernengelände überlegen, welche Ideen besonders gut waren.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Die Teilnehmer konnten den vielen Ideen Pluspunkte geben, je nachdem, was sie besonders ansprach. Dabei traten deutliche Vorlieben zutage. An zweiter Stelle auf der Liste folgt der Bereich Fitnessparcours oder genauer ein Platz mit Kraft- und Fitnessgeräten, die auch unter freiem Himmel stehen können. In der Gunst des Workshops kam ein Aussichtsturm auf dem Flak-Hügel auf den dritten Platz. Von hier aus hätte man – eine entsprechende Höhe vorausgesetzt – einen Blick über die Stadt bis hin zur Ostsee. Den Turm könnte man mit Klettermöglichkeiten kombinieren. Teiche oder Wasseranlagen sind ein weiteres Lieblingsprojekt des Workshops. Auf Platz fünf steht allgemein Erholung. Dazu gehören eine Liegewiese oder ein Stadtgarten.

 Die Teilnehmer befanden sich in einer Ideenlaune und entwickelten auch ungewöhnliche Vorschläge. Ein Riesenklettergerüst aus Baumstämmen, die wie Mikado-Stäbe übereinandergelegt sind, dürfte jedes Kinderherz höher schlagen lassen. Auch die Idee für einen Spielplatz nur für Männer lohnt sich anzuschauen. Hier sollen sich nach dem Wunsch der Erfinder, die Männer mit fernlenkbaren Booten und Mini-Autos vergnügen. Das dürfte kleine und große Jungs glücklich machen. Praktischer Natur war der Vorschlag, mobile Hütten anzuschaffen. Sie könnten bei Veranstaltungen auf dem Gelände beispielsweise als Imbissbude dienen. Sehr sportlich, aber teuer war die Idee, ein Kleinspielfeld mit einem Dach und Beleuchtung auszustatten. Dann könnten Sportvereine mit ihren Jugendmannschaften auch bei Regenwetter und im Dunkeln im Freien trainieren. Der Wunsch nach einem Streichelzoo durfte auch nicht fehlen. Eine Sommerrodelbahn, die sich vom Hügel ins Gelände schlängelt, wäre wahrscheinlich auch ein Anziehungspunkt für Menschen aus der Umgebung.

 Bürgermeister Dirk Sohn und Bürgervorsteher Siegfried Klaus freuten sich über die vielen Anregungen. „Jede genannte Idee ist finanziell machbar“, sagte Sohn zum Schluss. Es sei der Stadt bewusst, dass die Schaffung eines attraktiven Geländes Geld koste. Im Haushalt 2016 stünden bereits 150 000 Euro für die Investitionen zur Verfügung. Er erwartet zudem Fördergelder für den Ausbau. Der Bauausschuss der Stadt berät am 25. April ab 19 Uhr im Rathaus über Umsetzung der Ideen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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