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Ballsport bewegt Feuerwehrnachwuchs

Kin-Ball-Turnier Ballsport bewegt Feuerwehrnachwuchs

Es ist eine hierzulande eher unbekannte Ballsportart, die im kanadischen Quebec ihren Ursprung hat: Zum 1. Kin-Ball-Turnier trafen sich 16 Teams des Feuerwehrnachwuchses aus dem Kreis Plön am Sonnabend in der Selenter Schulsporthalle.

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Mit gleich drei Mädels in der Mannschaft (von links: Lena Paysen, Beeke Kelling und Lisanne Lentföhr) war das Team aus Kühren/Wahlstorf zum Kin-Ball-Turnier angetreten.

Quelle: Christoph Kuhl

Selent. Der Spielball ist verglichen mit einem Fuß- oder Handball geradezu riesig und wiegt bei einem Umfang von 1,20 Metern nur etwa 800 Gramm. Pro Fünf-Minuten-Match treten immer drei Mannschaften mit je vier Spielern gegeneinander an. Ziel ist es, den Ball auf dem 20 mal 20 Meter großen Spielfeld in einer aufsteigenden Flugkurve so wegzuschlagen, dass eines der beiden anderen Teams ihn nicht fängt.

 Dazu muss von der Mannschaft in Ballbesitz vor dem Aufschlag laut und deutlich angesagt werden, von welchem Team der Ball gleich unter Kontrolle gebracht werden muss. Gelingt dies nicht, berührt der Ball also den Hallenboden, punktet sowohl das aufschlagende als auch das an diesem Spielzug unbeteiligte Team. Der schnelle Wechsel des Angriffsrechts führt zu einem großen geordneten Gewusel auf dem Spielfeld.

 „Das macht echt einen Riesenspaß“, sind Maik Wartenberg (16) aus Nettelsee und der Selenter Till Sander (12) in einer Spielpause ganz begeistert. Wichtig sei es vor allem, den Ball mit den Händen richtig zu treffen. Die Profis der in Kanada und den USA, Japan und Frankreich besonders populären Sportart schlagen den Ball mit nur einem Unterarm weg. Für die Kin-Ball-Anfänger in Selent hatte der veranstaltende Kreisfeuerwehrverband einen beidhändigen Aufschlag empfohlen.

 Normalerweise wird ein Satz bis 13 Punkte gespielt. Bei der Selenter Kin-Ball-Premiere sind angesichts der Fülle von Spielen im Jeder-gegen-Jeden-Modus die Spiele auf fünf Minuten begrenzt. Auch bei den Mädels unter den knapp 100 Kindern und Jugendlichen der zwölf teilnehmenden Jugendfeuerwehren kommt die 1986 von einem kanadischen Sportlehrer erfundene Mannschaftssportart an. „Man muss sich mit seinen Mitspielern ständig abstimmen, wie man sich in der Halle verteilt, um den Ball fangen zu können“, erklärt Lisanne Lentföhr (15). Zusammen mit Lena Paysen (16) und Beeke Belling (16) sowie drei Jungen (pro Team gibt es maximal vier Auswechselspieler) spielte Lisanne im Team Kühren/Wahlstorf.

 Dass am Ende Mönkeberg mit seinen beiden Teams die Plätze eins und drei belegt und die Selenter Auswahl Zweiter wird, ist fast Nebensache. Für Kreisjugendwart Jürgen Ohrt und sein Organisationsteam steht fest, dass nach dieser Begeisterung unter den Teilnehmern im nächsten Jahr das 2. Kin-Ball-Turnier angepfiffen wird.

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