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Kindheitsmuseum wird 25

Schönberg Kindheitsmuseum wird 25

25 Jahre Kindheitsmuseum in Schönberg – dieses Jubiläum wird am Sonntag, 3. Mai, ab 14 Uhr, mit einem großen Familienfest begangen. Ursula Kähler, seit zehn Jahren Vorsitzende des Vereins Kindheitsmuseum Schönberg, blickt mit Stolz auf die Entwicklung dieses deutschlandweit einmaligen und seit 25 Jahren überaus lebendigen Museums. Die Gäste erwartet eine Festschrift und eine neue Ausstellung.

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Ursula Kähler ist seit zehn Jahren Vorsitzende des Museumsvereins und freut sich auf das Jubiläumsfest.

Quelle: asc

Schönberg. Das Kindheitsmuseum hat für Ursula Kähler die Bedeutung eines Alleinstellungsmerkmals für die Gemeinde. „Es ist in der Bundesrepublik einmalig, dass ein Museum über mehr als 100 Jahre hinweg die Geschichte und Entwicklung von Kindheit dokumentiert“, erklärt die Vorsitzende. Das Museum zeige, wie sich Wohnbereiche, Spiel- und Lesegewohnheiten, das Familiengefüge und Rollenzuweisungen unter wechselnden politischen und gesellschaftlichen Bedingungen verändert haben. Und genau das sei die Idee der Gründergemeinschaft gewesen.

 Kindheit sollte unterteilt in verschiedenen Zeitabschnitten und sozialen Schichten dargestellt werden, in der Kaiserzeit ebenso wie zu DDR-Zeiten. Das Konzept wurde 1988 von den Vertretern im Rathaus befürwortet. Das Museum zog in das kleine Haus in der Knüllgasse, das bis 1979 Sitz des Amtsgerichts war und bis 1989 vom Probstei-Museum genutzt wurde. Die Ausstellung wuchs, private Spenden füllten die Räume. Durch regelmäßige Mitmach-Aktionen rückten ehrenamtlich Aktive das Museum in den Fokus von Einheimischen und Gästen. 1997 wurde das Gebäude um etwa 60 Quadratmeter erweitert. Eine Museumspädagogin begleitete für einige Jahre Schulklassen, und jährlich konnten thematische Sonderausstellungen konzipiert werden. In Freitagsaktionen erlebten Kinder alte Spiele und Basteltechniken, bis heute werde dieses Angebot gut angenommen, so Kähler.

 Eines sei im Kindheitsmuseum seit Beginn anders als in anderen Museen: Anfassen, mitmachen und ausprobieren sind erwünscht. Einen Wermutstropfen gibt es für Ursula Kähler, die in diesem Jahr den Vorsitz abgibt: Die Pläne für einen Anbau, der vom Verein aufgrund beengter Platzverhältnisse als dringend notwendig erachtet worden war, lehnten die Gemeindevertreter überraschend ab. „Dabei hatten wir schon die Zusage für Fördermittel. Eine solche Chance bekommen wir nicht noch einmal“, bedauert die 71-Jährige.

 Gefeiert wird aber trotzdem: Um 14 Uhr wird der ehemalige Schönberger Bürgermeister und großer Befürworter des Museums, Wilfried Zurstraßen, die Festrede halten. Im Anschluss können Jung und Alt im Garten Dosen werfen, Topf schlagen, Brummkreisel spielen und mit etwas Glück einen Preis bei der Tombola gewinnen. Bei Livemusik sowie Kaffee und Kuchen soll der Klönschnack nicht zu kurz kommen.

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