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Es rappelt nicht mehr in der Kiste

Kita in Lütjenburg Es rappelt nicht mehr in der Kiste

Das Wetter passte zum Anlass. Beim Abschiedskaffee im Lütjenburger Kindergarten Rappelkiste regnete es aus einem dunkelgrauen Himmel heraus. Die Einrichtung schließt nach genau 25 Jahren ihre Türen. Es fehlten zuletzt schlichtweg Kinder, so die Leiterin Susanne Franke.

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Susanne Franke (links), Cornelia Runge und die Rappelkisten-Kinder sagen Tschüs.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. 14 Jungen und Mädchen tummeln sich noch bis kommenden Freitag im sogenannten Senatorenhaus in der Niederstraße. Dann ist endgültig Schluss. 20 Jungen und Mädchen hätten es sein sollen, so Franke, damit sich alles rechne. Auch die Betreuung am Nachmittag bis 14.30 Uhr habe nicht genügend Interesse gefunden. Vorbei die Zeiten, in denen der Kindergarten noch Wartelisten führte. Darum habe man schon im vergangenen Jahr beschlossen, die Einrichtung aufzulösen.

1992 fehlten Kita-Plätze in Lütjenburg

Franke ist Mitbegründerin der Elterninitiative, die sich 1992 zusammenfand, und damit von Anfang an dabei. Die zweite Erzieherin Cornelia Runge arbeitet seit 23 Jahren in der Rappelkiste. So etwas nennt man ein eingespieltes Team und Kontinuität. Franke fängt im Oktober in einer anderen pädagogischen Einrichtung an. Runge hat 45 Berufsjahre hinter sich und geht in Rente. Und auch die Kinder müssen nicht auf die Straße. Die allermeisten kommen nach den Sommerferien in die Schule. Für die verbliebenen drei gibt es Plätze in anderen Einrichtungen.

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Ein Artikel von
Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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