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Stormdeich wird nicht verkehrsberuhigt

Kitzeberg Stormdeich wird nicht verkehrsberuhigt

Ist der Stormdeich, die Straße am Kitzeberger Strand, ein Gefahrenschwerpunkt mit Unfallpotenzial? Aus Sicht der Heikendorfer Polizeistation und von Bürgermeister Alexander Orth ist das nicht der Fall, für Anwohner Michael Henry hingegen schon.

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Bei schönem Badewetter wie in diesen Tagen ist die Straße Stormdeich am Kitzeberger Strand zugeparkt. Wie im gesamten Heikendorfer Ortsteil Kitzeberg gilt auch hier Tempo 30.

Quelle: Christoph Kuhl

Heikendorf. Besonders jetzt in den Sommermonaten zur Badesaison sei die schnurgerade, schmale Straße mit den von den Strandbesuchern am Fahrbahnrand geparkten Autos laut Henry ein „potenzieller Unfallschwerpunkt“. Tempo 30, wie im gesamten Ortsteil vorgegeben, werde von vielen Autofahrern häufig nicht eingehalten. „Gerade im Sommer kommt es immer wieder zu haarsträubenden Situationen, wenn Kinder, Erwachsene oder Hunde relativ unaufmerksam vom Strand auf den Stormdeich wechseln, ohne auf den Autoverkehr zu achten“, so Henry. Als Anwohner der angrenzenden Straße Schönkamp regt er deshalb an, die Strandstraße für den Durchgangsverkehr zu sperren oder aber eine Einbahnstraßenregelung einzuführen. Beide Vorschläge kommen für die Gemeinde nach Abstimmung mit der örtlichen Polizei jedoch nicht in Frage.

 „Wir werden über diese Thematik in der nächsten Sitzung des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses noch einmal beraten“, so die Auskunft von Bürgermeister Alexander Orth auf Nachfrage. Er selbst sehe aber keine Notwendigkeit für eine Veränderung, auch nicht für das Aufbringen eines sogenannten „Berliner Kissens“ auf die Fahrbahn zur Verkehrsberuhigung. Auf dem jetzt in Sommer zugeparkten Stormdeich sei auf der dadurch verengten Straße ein schnelles Fahren aus Sicht von Orth gar nicht möglich. Das wäre viel eher der Fall, wenn dort eine Einbahnstraßenregelung gelten würde.

 Nachgedacht wird laut Orth für 2016 hingegen über eine Ausweisung von Pkw-Parkplätzen in Schrägaufstellung – sofern dies die Heikendorfer Haushaltslage zuließe. Damit könnte die Zahl der Stellplätze am Kitzeberger Strand deutlich erhöht werden.

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