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Interkultureller Treffpunkt im Grünen

Kleingartenanlage Pahlblöken Interkultureller Treffpunkt im Grünen

Der neue Treffpunkt für Flüchtlinge und einheimische Schönkirchner liegt im Grünen, und man kann dort Obst und Gemüse naschen. In der Kleingartenanlage Pahlblöken ist ein interkultureller Garten entstanden. Jeweils am Sonnabend ab 15 Uhr ist dort jeder zu gemeinsamen Aktivitäten eingeladen.

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Fareda (links) und Dania Dauod ernten die Bohnen, die sie im Gemeinschaftsgarten in Schönkirchen angebaut haben.

Quelle: Andrea Seliger

Schönkirchen. Die Idee, den Flüchtlingen Parzellen zur Verfügung zu stellen, gab es in Schönkirchen bereits vor einem Jahr. „Vorbild dafür war der interkulturelle Garten in Gaarden“, erklärt Ingrid Rositschko vom Verein für Flüchtlingshilfe. Doch erst vor drei Monaten ergab sich die Möglichkeit dazu. Zwei freie Parzellen in der Anlage Pahlblöken an der Schönbrger Landstraße wurden zusammengelegt. Gemeinsam begannen Aktive des Vereins und die Flüchtlinge, das Gelände herzurichten. „Es sah einfach furchtbar aus“, berichtet die Vorsitzende des Kleingärtnervereins Schönkirchen, Maria Paulsen. Der früher Pächter habe es verkommen lassen. Ingrid Rositschko erinnert sich: „Wir haben hier hängerweise Müll weggebracht.“ Drei syrische Familien kümmern sich nun fest um den Garten, doch zum Treff am Sonnabend ist jeder eingeladen.

Inzwischen ist das 1000-Quadratmeter-Gelände äußerst ansehnlich: eine ganze Reihe von Beeten und Beerenbüschen, ein Treibhaus für Tomaten sowie eine große Fläche zum Spielen für die Kinder. Bürgermeister Peter Zimprich hat ihnen auch noch eine Rutsche in Aussicht gestellt. Die alte Hütte konnten die syrischen Männer dank der Spende einer örtlichen Firma eigenhändig neu verschalen.

„In Syrien braucht man für Tomaten und Paprika nur im Winter ein Treibhaus“, erklärt Amina Meslem, und ihre Nichte Newroz übersetzt. Die erste Ernte hätten sie da schon längst hinter sich. Die Familie aus Kobane hatte auch viele Olivenbäume: „Die sind jetzt alle kaputt.“

„Ich bin oft gefragt worden: Wo ist das Zentrum von Schönkirchen?“, sagt Judith Bauer vom Verein für Flüchtlingshilfe. Dazu könnte dieser Garten werden: Zum Termin am Sonnabend bringt jeder etwas mit, man gärtnert, trinkt Kaffee und die Kinder spielen zusammen. Zumindest so lange, bis in einigen Jahren die Baupläne der Gemeinde dort umgesetzt werden.

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