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Babys sind herzlich willkommen

Klinik Preetz Babys sind herzlich willkommen

Baby-Boom in der Klinik Preetz: 2015 gab es 19 Prozent mehr Geburten als im Vorjahr. Mit diesem Anstieg liegt die Klinik landesweit an der Spitze. Chefarzt Dr. Achim Niesel führt das vor allem auf das familiäre Ambiente zurück.

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Spitze für Babys: Chefarzt Dr. Achim Niesel und Oberärztin Dr. Sünje Keden freuen sich über die steigende Geburtenzahl der Klinik Preetz.

Quelle: Klinik Preetz

Preetz. „Wir haben überlegt, ob es mit der Schließung der Geburtsstation in Oldenburg zusammenhängt“, sagt er. Aber aus dieser Region sei kein Anstieg zu verzeichnen. Die höhere Zahl von 481 Babys (2014: 403, 2013: 343) sei auch nicht auf mehr Flüchtlinge und Asylbewerber zurückzuführen. Vielmehr kämen viele Frauen aus Kiel, wo Ende 2014 das Geburtshaus dichtgemacht hatte. „Davon haben wir sicherlich profitiert.“ Die Mehrzahl der Kielerinnen, die sich für Preetz entscheiden, hätte sich die Klinik wegen der familiären Atmosphäre und der Eins-zu-Eins-Betreuung ausgesucht: „Bei uns ist eine Hebamme nur für eine Patientin zuständig.“ In großen Kliniken komme es dagegen oft vor, dass eine Hebamme gleich mehrere Gebärende betreue. Das sei in Preetz die absolute Ausnahme.

Erste Wassergeburten in der Region

Das persönliche und gemütliche Ambiente sei ein weiteres Argument für die kleinere Einrichtung. „Die Patientinnen wollen nicht verschiedene Ansprechpartner, sondern die gleiche Bezugsperson haben.“ So fühlten sie sich wohler als in einer anonymen Großklinik. Außerdem habe das Krankenhaus in Preetz schon lange einen Hang zur alternativen Geburtsmedizin, ohne die Standards zu vernachlässigen. „Wir waren die ersten in der Region mit Wassergeburten“, so der Chefarzt. Die Standards wie Labor, Überwachungsmöglichkeiten und Personal seien deutschlandweit auf einem hohen Niveau festgeschrieben.

Koray Yildiz schläft tief und fest. Der dritte Sohn von Ebru Yildiz (33) ist am Freitag in Preetz zur Welt gekommen, genau wie der eine Bruder. Der älteste wurde an der Kieler Uni entbunden, „weil es Komplikationen gab“, erzählt die Mutter, die selbst in der Klinik das Licht der Welt erblickt hat. „Ich fühle mich sehr wohl hier“, betont sie. Außerdem sei es schön, dass man vor Ort sei und die Angehörigen schnell zu Besuch kommen könnten.

Geburten in Schleswig-Holstein
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