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Kochbuch trifft den Geschmack

Lütjenburg Kochbuch trifft den Geschmack

Wer noch nach einem Ostergeschenk sucht, für den hat Renate Wertz einen Tipp parat: „Das Lütjenburger Kochbuch mit 150 Lieblingsrezepten. Da ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei“, sagt die Lütjenburger Stadtvertreterin.

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Karin Strohbeen-Hansen (von links), Renate L. Wertz und Bodil Skotte Lund haben die meisten der 150 Lütjenburger Lieblingsrezepte schon nachgekocht und als sehr wohlschmeckend empfunden.

Quelle: Anne Gothsch

Lütjenburg. Gemeinsam mit den beiden anderen Herausgeberinnen, der Vorsitzenden des Landfrauenvereins Lütjenburg und Umgebung, Karin Strohbeen-Hansen, und Bodil Skotte Lund, der Leiterin der VHS Lütjenburg, hat sie schon viele Gerichte nachgekocht. „Dass es alte Familien- und Lieblingsrezepte von Bürgern aus Lütjenburg und der Umgebung sind, hat den großen Vorteil, dass sie so schon zig Mal zubereitet wurden und auch ungeübten Köchen gelingen.“

 Gerade noch rechtzeitig vor Ostern ist die zweite Auflage des Kochbuchs fertig geworden. Die ersten 300 Stück haben vom November des Vorjahres gerade mal bis Mitte Februar gereicht. „Mit so einem Erfolg haben wir überhaupt nicht gerechnet, aber es macht uns natürlich ein wenig stolz“, bekennt Renate Wertz. Denn der Weg zum Erfolg war nicht nur mühevoll, sondern hat auch einen sehr ernsthaften Hintergrund: „Mit der Neugestaltung des Kasernengeländes hat Lütjenburg eine Zukunftsaufgabe zu meistern, die eine in der bald 800-jährigen Geschichte der Stadt so noch nie dagewesene Herausforderung darstellt. Da ist Bürgersinn gefragt, und um diesen anzustoßen, kam uns die Idee mit dem Kochbuch“, schreiben die drei Herausgeberinnen in ihrem Vorwort.

 Ein großes Echo habe es auf den Aufruf an die Bevölkerung in Stadt und Umland gegeben, alte Familien- oder Lieblings-Rezepte zur Verfügung zu stellen. „Doch schließlich mussten wir aufgrund des geplanten Buchumfangs eine Auswahl treffen, die uns nicht leicht gefallen ist“, erzählt Karin Strohbeen-Hansen. Die nächste Herausforderung bestand darin, Spenden für die Finanzierung des Projekts zu sammeln. Von Firmen und Privatpersonen seien dabei rund 2000 Euro zusammengekommen, und mit 1200 Euro habe sich die Stadt Lütjenburg an den Druckkosten beteiligt. Große Unterstützung habe es außerdem seitens der Wirtschaftsvereinigung und der Hohwachter Bucht Touristik gegeben.

 Neben den Rezepten finden sich auch einige plattdeutsche Döntjes oder kurze Erklärungen zum Ursprung der Rezepte im Buch. Auch Spezialitäten aus anderen Regionen Deutschlands oder Europas fehlen nicht – so gehört auch ein Rezept für die Dänischen Zimtschnecken oder eines für die Quarkkeulchen mit Apfelmus aus Sachsen zur Sammlung, die in einer zum Nachkochen praktischen Spiralbindung zusammengefasst ist.

 Doch das ist nur der eine Teil der Erfolgsgeschichte: „Alles, was nach dem Begleichen aller Rechnungen übrig bleibt, wandert in den extra dafür eingerichteten Konversionsfonds. Nach derzeitiger Kassenlage sind wir ziemlich optimistisch, dass wir diesen mit etwa 3800 Euro füllen können“, so Renate Wertz.

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