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Hohe Investionen für Starkstrom

Komplett neues Umspannwerk Hohe Investionen für Starkstrom

Die Zufahrt für die Baufahrzeuge ist bereits asphaltiert. Die ersten Erdkabel werden verlegt. Die Vorarbeiten für den Bau eines neuen Umspannwerks auf einem Acker zwischen Trent (Schulstraße) und der Bundesstraße 76 (Plöner Landstraße) in der Gemeinde Lehmkuhlen laufen auf Hochtouren.

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Grundeigentümer Hans-Joachim Wiggering, Projektleiter Stephan Sievers, Gemeindevertreter Günter Frehse und Bürgermeister Norbert Langfeldt beim symbolischen ersten Spatenstich

Quelle: Dirk Schneider

Lehmkuhlen. Die umfangreiche Baumaßnahme startete offiziell mit einem symbolischen ersten Spatenstich auf der nicht mehr ganz so grünen Wiese. Die Schleswig-Holstein Netz AG investiere insgesamt 3,1 Millionen in den Neubau, erklärte deren technischer Leiter für den Kreis Plön Stephan Sievers. Parallel dazu würden auch 17 Kilometer Freileitungen in dem Bereich zwischen Neutramm, Wielen und Falkendorf abgebaut und durch 20 Kilometer Erdkabel ersetzt. „Wir erhöhen mit beiden Maßnahmen die Versorgungssicherheit für unsere Kunden“, betonte Sievers.

 Zudem sei man durch die grundlegende Modernisierung auch in der Lage, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. „Die neue Anlage ist durch entsprechende Ausbaureserven so dimensioniert, dass wir hier auch die Energie eines zusätzlichen Windparks einspeisen könnten“, so Sievers. Der eigentliche Grund für den „Umzug des Umspannwerks“ liege allerdings im Heute, jetzt und hier. Die 20000-Volt-Schaltanlage werde auf den neuesten Stand der Technik gebracht und müsse daher gegen eine moderne, leistungsstärkere Anlage ausgetauscht werden. Da in den nächsten Jahren auch die 110000-Volt-Schaltanlage turnusmäßig ersetzt werden müsse, stoße man am alten Standort in Trent an räumliche Grenzen. Auf der Suche nach einer Lösung habe man in enger Abstimmung mit der Gemeinde nach einer Lösung gesucht und einen fast schon idealen Platz außerhalb des Siedlungsgebiets gefunden. Aus technischen Gründen müsse das Umspannwerk in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Hochspannungsleitung liegen, die zwischen Lütjenburg und Stolpe verlaufe. Zum anderen werde die Anlage über eine eigene Anbindung an die B76 gut erreichbar sein.

 Lehmkuhlens Bürgermeister Norbert Landfeldt freute sich, dass es gelungen sei, den Betrieb weiterhin in der Gemeinde ansiedeln zu können. „So bleibt uns die Konzessionsabgabe erhalten.“ Zugleich zeigte er sich erstaunt, wie schnell das Unternehmen es geschafft habe, sämtliche Genehmigungen für das umfangreiche Bauvorhaben durch die Behörden zu bekommen. Er sei daher zuversichtlich, dass die SH Netz AG auch die Baumaßnahme entsprechend schnell und zielgerichtet umsetzen werde. Mitte 2016 soll das neue Umspannwerk ans Netz und in Betrieb gehen.

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