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Kompromiss für Kioskbetreiber

Laboe Kompromiss für Kioskbetreiber

Die Kioskbetreiber im neu gestalteten Hafenumfeld in Laboe können in einem begrenzten Bereich vor ihren Geschäften Tische und Stühle aufstellen. Diesen Kompromiss erzielten die Vertreter des Werkausschusses Hafen, Tourismus und Schwimmhalle am Mittwoch nach langer Diskussion.

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Bis zur Baumreihe sind im Hafenumfeld künftig Tische, Stühle und Aufsteller gestattet.

Quelle: Astrid Schmidt

Laboe. Dem Antrag der Laboer Wählergemeinschaft (LWG), die Entscheidung über eine Sondernutzung in den Finanzausschuss zu verweisen, stieß auf breite Ablehnung. Denn just hatte die Gemeindevertretung den Werkausschuss mit einer Lösungssuche beauftragt. „Wir sollten nun auch beschließen“, plädiert der Ausschuss-Vorsitzende Marc Wenzel (Grüne Aktive Laboe). Seine Fraktion wolle eine größtmögliche Nutzung der Freiflächen erreichen, betonte Wenzel. Auch die SPD-Fraktion hatte sich für eine Aufhebung des ursprünglich vereinbarten Sondernutzungsverbotes ausgesprochen. Die Gewerbetreibenden seien darauf angewiesen, auch Postkarten- und kleine Angebotsständer vor ihren Geschäften aufstellen zu können, hieß es seitens der Befürworter.

 Die LWG sieht da „kein Problem“. „Wir haben dort für jeden frei zugängliche Bänke und Tische, insgesamt 90 Sitzplätze“, erinnerte Annette Kleinfeldt an den Wunsch der Gemeinde, ein einheitliches Bild zu erreichen. Dennoch sei ihre Fraktion in der Auffassung gespalten, räumte sie ein. Hintergrund ist die neue Gestaltung des Hafenumfeldes, die nicht durch „Wildwuchs“ beeinträchtigt werden solle, wie Bürgermeisterin und Werkleiterin Ulrike Mordhorst sagte. „Der Architekt hat ein Copyright auf seinem Werk und besteht darauf, dass die Sichtachsen frei bleiben“, so Mordhorst weiter.

 Schließlich einigten sich die Fraktionen auf den Kompromiss, unter Berücksichtigung der Sichtachsen ab der Westseite des Hafenpavillons in begrenztem Bereich eine Möblierung wieder zuzulassen. Kleinfeld wies darauf hin, dass die Gebührensatzung für diese Sondernutzung überarbeitet werden solle. „Wenigstens etwas“, kommentierte Angela Andersen diese nach zähem Ringen getroffene Entscheidung in der Sitzung. Sie gehört, wie berichtet, zu den Kioskbetreibern in dem Bereich, der zunächst von einer Sondernutzung ausgenommen werden sollte.

 Vor dem Hafenpavillon bleibt ein Verbot jeglicher Sondernutzung erhalten. Die Blickbeziehungen zwischen Hafen, Hafenpavillon und Rosengarten sollen erhalten bleiben.

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Astrid Schmidt

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