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Neue Ideen für regionales Kulturkonzept

Kreis Plön Neue Ideen für regionales Kulturkonzept

In der ersten Kulturkonferenz des Kreises Plön wurde vor zwei Jahren der Grundstein für ein Kulturkonzept gelegt. Beim zweiten Treffen in Plön wurden nun weitere Ideen beraten – von einem Kulturbeauftragten über die verstärkte Einbeziehung von Migranten bis hin zu einer eigenen App.

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Gesprächsrunde in der Pause: Über neue Ideen unterhielten sich der Preetzer Kantor Julian Mallek (von links), Ingrid Kruse, die sich in mehreren Bereichen ehrenamtlich engagiert, Jörn von Boltenstern von der Langenrader Mühle, die Plöner Pastorin Janina Lubeck, der Plöner Kantor Henrich Schwerck und Helga Schultz, Vorsitzende des Selenter Seniorenbeirats und Snackfatts.

Quelle: Silke Rönnau

Plön. Volker Ratje von der Wirtschaftsförderungsagentur stellte das Interreg-Programm kultKIT vor, das das interkulturelle Verständnis im Hinblick auf deutsche und dänische Lebensweise und Kultur fördern soll. Dafür stünden 24 000 Euro für sogenannte Mikroprojekte im Bereich der Fehmarnbelt-Region zur Verfügung. Auch Günter Möller, Regionalmanager der Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz, verwies auf Fördermöglichkeiten für Projekte. Caroline Backmann von der Tourismuszentrale Holsteinische Schweiz präsentierte den Kulturknotenpunkt Plön/Eutin/Malente und appellierte an Organisatoren von Veranstaltungen, den Terminkalender auf www.holsteinischeschweiz.de zu nutzen, um Doppelveranstaltungen an einem Tag zu vermeiden.

Mehr an Vernetzung denken

Eine Pause mit Imbiss wurde genutzt, um Kontakte zu knüpfen und zu vertiefen. Er habe eine Idee bekommen, an wen er sich bei Fragen zu einer möglichen Förderung wenden könne, meinte der Preetzer Kantor Julian Mallek. „Wir müssen mehr an Vernetzung denken und nicht nur im eigenen Saft schmoren", meinte auch sein Plöner Amtskollege Henrich Schwerk. Jörn von Boltenstern von der Langenrader Mühle überlegte, in seinen Raum „mehr Musik einziehen zu lassen“. Und Helga Schultz, Vorsitzende des Selenter Seniorenbeirats und des Snackfatts, fand die kulturelle Verbindung zu Dänemark sehr interessant, gerade für gemeinsame Seniorenprojekte.

Norbert Maroses, Vorsitzender des Kreisausschusses für Schule, Kultur und Sport, stellte die Kernthesen eines regionalen Kulturkonzepts vor, bevor in vier Workshops weiter diskutiert wurde. Dort wurden Zweifel geäußert, ob die Aufgabe eines neuen Kulturbeauftragten ehrenamtlich bewältigt werden könne, und vorgeschlagen, sich die Strukturen in anderen Kreisen anzusehen. Die Teilnehmer wollten auch die Migranten in das Konzept einbeziehen und eine Kultur-App mit allen Angeboten im Kreis auf den Weg bringen. Die Ergebnisse sollen in der Ausschusssitzung am 5. Juli beraten werden, kündigte Maroses an.

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Ein Artikel von
Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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