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Preise für Immobilien steigen

Kreis Plön Preise für Immobilien steigen

Der Immobilienmarkt im Kreis Plön zeigte im vergangenen Jahr markante Ausschläge. Der Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen (98000 Euro) zog beispielsweise im Vergleich zu 2013 um satte 12,6 Prozent an. Gleichzeitig ging die Zahl der gehandelten Immobilien deutlich nach unten, wie der Bericht des Gutachterausschusses des Kreises zeigt.

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Der Immobilienmarkt im Kreis Plön folgt den Gesetzen der Marktwirtschaft: Ein geringes Angebot lässt deutlich die Preise steigen.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Plön. Wechselten 2013 noch über 800 Einfamilienhäuser im Kreis Plön den Besitzer, rutschen die Zahl der Kaufverträge um 42 Prozent auf unter 500. Gleichzeitig stieg der Durchschnittspreis um 4,5 Prozent auf nunmehr 188000 Euro, die ein trautes Heim kostet.

 Ulrich Kempe, Leiter des Gutachterausschusses, kann über die markante Entwicklung nur spekulieren. Das Angebot am Markt sei einfach geringer geworden. Vermutlich scheuten die Besitzer vor einem Verkauf zurück, weil sie das Geld wegen niedriger Zinsen nicht gewinnbringend anlegen könnten. Mieteinnahmen seien wohl die bessere Rendite. Seit 2006 wuchs der Immobilienhandel im Kreis Plön eigentlich von Jahr zu Jahr. Nun der gravierende Einbruch, der sich ebenso bei den Baugrundstücken widerspiegelt. Die Zahl der Grundstückskäufe sank um 30 Prozent. Ein Reihenhaus kostete vergangenes Jahr durchschnittlich 154000 Euro, ein Plus von 6,2 Prozent.

 Das verhältnismäßig spärliche Angebot regelt auch die Nachfrage und den Preis bei Zwangsversteigerungen. 26 Objekte kamen 2014 unter den Hammer. Zum Vergleich: 2010 waren es noch 49. Freuen konnten sich die Gläubiger. Bei der Versteigerung erlösten die Rechtspfleger durchschnittlich 77 Prozent des Verkehrswertes der Gebäude. 2011 lag die Quote bei vergleichsweise bescheidenen 61 Prozent.

 Der Preisanstieg von Ackerland ist hingegen ungebrochen. Ein Landwirt muss rund 25000 Euro pro Hektar zahlen. 2003 kam er nur für 14000 Euro in den Besitz der gleichen Fläche. Der Grünlandpreis ist durchschnittlich auf 12500 Euro je Hektar gefallen.

 Der ausführliche und bis auf die Gemeinde heruntergebrochene Grundstücksmarktbericht kostet 40 Euro. Er ist zu beziehen beim Landesamt für Vermessung und Geoinformation, Kronshagener Weg 107, 24116 Kiel. Die Behörde ist unter Tel. 0431/23763302 zu erreichen.

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