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Kritische Texte überzeugten Jury

Gymnasium Lütjenburg Kritische Texte überzeugten Jury

Schwierige chemische Formeln, beinharte Mathe-Aufgaben, kreative Dialoge zur Flüchtlingsfrage: Schüler des Lütjenburger Gymnasiums stellten sich mit Erfolg unterschiedlichen deutschlandweiten Wettbewerben.

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27 Schüler des Lütjenburger Gymnasiums beteiligten sich erfolgreich an drei Wettbewerben, in denen es um Chemie, Mathe und europäische Fragen ging.

Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Lütjenburg. Schulleiterin Wolfgard Bock und die Lehrer überreichten gestern den 27 Teilnehmern dafür eine kleine Anerkennung. Besonders erfolgreich waren acht Jungen und Mädchen, die sich dem 62. Europäischen Wettbewerb stellten und mit einem Bundespreis belohnt wurden. Das schafften in Schleswig-Holstein nur 41 von insgesamt 2000 teilnehmenden Schülern. Dazu gehörten Emily Seubert, Pia Pohl, Marie Degèle, Tanja Unger, Annika van Riesen, Lisa Schwartz, Alexandra Maaß und Peter Gebhardt. Sie überzeugten die Bundesjury mit ihren kritischen und kreativen Texten zu den Themen Flüchtlinge und Billigarbeitskräften in der Dritten Welt. Die Schüler formulierten beispielsweise einen fiktiven Dialog zwischen einer westlichen Jeansträgerin und einer Indonesierin, die in einer Textilfabrik für wenig Geld arbeitet. In einem anderen Text wird die Flüchtlingssituation in Lütjenburg von heute der Lage unmittelbar nach Kriegsende 1945 gegenüber gestellt. Ganz aktuell: Eine Schülergruppe entwarf Gespräche zwischen europäischen Politikern, in denen es um die Verteilung der schutzsuchenden Menschen auf die einzelnen Länder ging.

 Immerhin einen Landespreis im Europäischen Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck steht, holten sich Lili Marleen Liebau, Sophie Lange, Inga Bech, Juliane Kühl, Maria Antonia Simon, Sophie Benning, Ulrike Truberg, Marc-Oliver König und Fynn Hagedorn.

 Der 54. Mathematik-Olympiade stellten sich Christina Guhl, Virginie Noack und Sophie Hoesch. Am Chemie-Wettbewerb Dechemax beteiligten sich mit Erfolg Julie Rosin, Lea Sander, Neele Schreiber, Anna Stobbe, Lotta Hackbarth, Pia Fischer und Lena Moritzen.

 Bürgervorsteher Siegfried Klaus lobte die Jugendlichen für ihr Engagement, das sie zusätzlich zum eigentlichen Schulunterricht zeigten. Die Stadt sei mit „ihrem“ Gymnasium auf das Engste verbunden. Jeder wisse aber auch, dass der Kreis der eigentliche Träger sei.

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Hans-Jürgen Schekahn
Ostholsteiner Zeitung

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