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Krokau Platz zum Bauen

Vorschläge für neue Baugebiete in Krokau wurden von den Gemeindevertretern wie auch den anwesenden Bürgern am Montagabend mit Interesse aufgenommen. Neue Einwohner würden der Gemeinde Krokau, die den Haushalt 2016 nur dank der Rücklage ausgleichen kann, auch höhere Schlüsselzuweisungen verschaffen.

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Die Fläche am nordöstlichen Ortsrand von Krokau könnte zum Baugebiet werden.

Quelle: Thomas Christiansen

Krokau. Markus Sinjen würde von einem 7500 Quadratmeter großen Grundstück am Sinjenweg „gern etwas verkaufen“. Die Fläche, auf der nur zwei Häuser stehen, bedeute viel Pflege-Aufwand: „Das Grundstück bringt nichts ein“, sagte Sinjen. Bürgermeisterin Kirsten Walsemann wies darauf hin, dass die Fläche im Innenbereich liegt und eine Bebauung relativ rasch möglich wäre, Platz wäre für etwa fünf Häuser.

 Für zwei bis dreimal so viele Baugrundstücke würde die Fläche ausreichen, die die Firma Stoltenberg aus Fiefbergen gern erschließen würde. Sie liegt im Außenbereich parallel zur Straße Sangen am nordöstlichen Ortsrand. Für einen Teil der Fläche, der im Besitz des Unternehmens ist, hatte es schon vor vier Jahren ein Entwicklungskonzept eingereicht, das aber damals von der Gemeinde abgelehnt wurde. Wegen der günstigen Zinsen sei jetzt das Interesse an Baugrundstücken groß, erklärte Jan Stoltenberg. Walsemann bestätigte, dass die Zahl der Anfragen deutlich zugenommen hat: „Die Leute wollen in Krokau bauen.“

 Stefan Gerlach von der Amtsverwaltung erläuterte, dass die Landesplanung Krokau bis zum Jahr 2025 noch weitere 24 Wohneinheiten ermögliche. Vor einer Bebauung im Außenbereich wäre aber zunächst ein Innenbereichsgutachten erforderlich. Mit dem Thema soll sich nun der Bauausschuss beschäftigen.

 Beschlossen wurden die Jahresrechnung 2015, die eine Abschlussverbesserung um fast 12000 Euro ergab und der Haushalt 2016, den der Finanzausschussvorsitzende Marco Hamann mit den Worten „jetzt kommen nicht so schöne Zahlen“ ankündigte. Unter anderem geringere Schlüsselzuweisungen und höhere Kreis- und Amtsumlagen sorgen für eine Verschlechterung der Haushaltslage um 30200 Euro. Die laufenden Ausgaben können nur durch einen Griff in die Rücklage ausgeglichen werden. Alle Investitionen müssen ebenfalls aus der Rücklage finanziert werden.

 Eingeplant sind 13000 Euro zur Sanierung der Regenwasserleitungen, 1700 Euro Einlage für den Zweckverband Breitband und 7500 Euro für die Umstellung der Beleuchtung auf LED. Dazu beschloss die Gemeindevertretung mit Mehrheit eine Umstellung in zwei Schritten, die zweite Hälfte der Lampen soll 2017 umgestellt werden. Bei zwei Enthaltungen wurden die Beteiligung an der Ausschreibung der Stromlieferung und die Umstellung auf Ökostrom beschlossen.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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