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Kulturpreis für Theater „op Platt“

Kreis Plön Kulturpreis für Theater „op Platt“

Die Laboer Lachmöwen und die Niederdeutsche Bühne Preetz wurden am Donnerstagabend mit dem Kulturpreis des Kreises Plön ausgezeichnet. Die Ehrung, die in der Kategorie „darstellendes Spiel im Bereich der niederdeutschen Sprache“ vergeben wurde, ist mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro dotiert.

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Kreispräsident Peter Sönnichsen (rechts) und Landrätin Stephanie Ladwig (von links) überreichten den Kulturpreis des Kreises Plön an Holger Förster und Karin Degen von der Niederdeutschen Bühne Preetz sowie an Matthias Dehn von den Laboer Lachmöwen.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. In seiner Einführung im Rahmen einer Feierstunde des Kreistags berichtete Horst Thielscher, der in seiner Funktion als Kulturausschussvorsitzender auch die sechsköpfige Jury leitete, wie die Preisträger ausgewählt worden seien. So seien nicht nur die Bewerbungsunterlagen einschließlich Videos gesichtet worden. „Wir haben auch jeweils eine Theateraufführung der Bewerber angeschaut und nach verschiedenen Kriterien bewertet.“ Da einige der fünf Bühnen – neben den Preisträgern hatten sich noch die Ascheberger Theoterlüüd, die Plöner Speeldeel und die Theaterlüüd vun de Klüver Füerwehr beworben – nur ein Stück pro Jahr spielten, habe sich dieses Prozedere etwas hingezogen. Der seit 1985 ausgelobte Preis werde aber ohnehin im zweijährigen Rhythmus ausgeschrieben.

 Beurteilt wurden das Regiekonzept, die schauspielerischen Leistungen und der Einsatz der plattdeutschen Sprache. Zudem konnten Zusatzpunkte für die Jugendarbeit, die Gemeinschaftspflege und die Förderung des Tourismus erzielt werden.

 Die Niederdeutsche Bühne Preetz, die pro Spielzeit drei verschiedene Stücke aufführt, habe die Jury mit einer mutigen Mischung aus genretypischen Komödien einerseits sowie klassischen und modernen Stücken anderseits überzeugt. Zudem lobte Witt die herausragende Jugendarbeit des Ensembles.

 Die Laboer Lachmöwen böten dem Publikum ein echtes Ohnsorg-Ambiente – die Bestuhlung stammt aus dem legendären Hamburger Theater – und hätten sich mit alljährlich mehr als 10000 Zuschauern in 80 Aufführungen zu einer echten touristischen Attraktion entwickelt.

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