23 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Kunststoff statt Holz für den Steg

Mönkeberg Kunststoff statt Holz für den Steg

Im Mönkeberger Sportboothafen wird jetzt der Mittelsteg erneuert. Kunststoff statt Holz ist ab sofort bei der Wassersport-Vereinigung Mönkeberg (WVM) angesagt. Beim ersten Hafeneinsatz der Wassersportfreunde in diesem Jahr wurden als vorbereitende Maßnahme glasfaserverstärkte Kunststoff-Elemente verlegt.

Voriger Artikel
Kapitän Vorberg malte das neue Plakat
Nächster Artikel
Linienbus und Pkw krachen zusammen

In Eigenleistung wird der Mittelsteg im Hafen der Wassersport-Vereinigung Mönkeberg mit glasfaserverstärkten Kunststoff-Elementen neu verlegt.

Quelle: Christoph Kuhl

Mönkeberg. Der Lochraster-Laufbelag, der an den nächsten Wochenenden von den WVM-Mitgliedern montiert wird, ist ebenfalls aus Kunststoff. „Das Material ist einfach langlebiger als Holz und vor allem nicht so schwer“, sagt Hafenwart Uwe Decker. Ein Großteil des Jollenstegs sei vor zwei Jahren noch in Eichenholz saniert worden. Im vergangenen Jahr kam dann die Kehrtwende im Verein: Ab sofort wird die weitere Sanierung der Stege im einzigen vereinseigenen Bootshafen an der Kieler Förde mit Kunststoff in Angriff genommen.

 Entsprechende Steganlagen sind unter anderem in Kiel-Wik und in Schilksee, in Damp oder etwa auch im Schleswiger Stadthafen entstanden. Der Mönkeberger Mittelsteg soll nun in zwei Teilabschnitten erneuert werden. Die Hälfte des maroden Holzbelags wurde im Herbst vergangenen Jahres bei einem weiteren Hafeneinsatz ebenfalls in Eigenleistung abgetragen. „Das klappt hier bei uns dank des Engagements vieler Mitglieder immer ganz prima“, so Hafenwart Decker.

 Nach Ende der Segelsaison 2016 soll dann Teil zwei der Mittelstegsanierung mit Abriss der alten Steganlage und Neuaufbau in Kunststoff im Frühjahr 2017 folgen. Während die reinen Materialkosten bei einem fünfstelligen Betrag vergleichsweise überschaubar sind, wird als weitere anstehende Baumaßnahme die notwendige Sanierung der Außenmole ein echter finanzieller Kraftakt für die Wassersport-Vereinigung Mönkeberg. Als erster Schritt der Stegsanierung waren schon 2012 die von der Bohrmuschel befallenen, tragenden Holzpfähle an Jollen- und Mittelsteg mit Kunststoff ummantelt und wasserfesten Beton verfüllt worden. Weitere vier Jahre zuvor waren zudem die Festmacherpfähle für die 180 Boots-Liegeplätze erneuert worden. Um die Kosten möglichst gering zu halten, wurden viele (unterstützende) Arbeiten in Eigenleistung angepackt. Das wird bei der Sanierung der massiven Außenmole aber nicht mehr möglich sein.

 An einer ganz anderen „Baustelle“ ist derzeit das Chronik-Team der WVM beschäftigt. Walter Zimmermann, Klaus Storjohann, Uwe Jürgens, Reinhold Wendt, Jens Hübner, Peter Weißmann, Peter Rohrbeck und der neue Pressewart Hans-Joachim Kohls tragen Bilder und alte Zeitungsberichte für die Erstellung einer Jubiläumszeitschrift zum 50-jährigen Bestehen des Vereins zusammen. 2018 wird der 50. Vereinsgeburtstag der 1968 gegründeten Wassersport-Vereinigung Mönkeberg mit ihrem markanten rot-weißen Juliusturm im Hafen groß gefeiert.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3