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Freya Frahm wäre richtig stolz

Laboe Freya Frahm wäre richtig stolz

Es hat lange gedauert, aber nun erstrahlt das Freya-Frahm-Haus in der Laboer Strandstraße äußerlich in neuem Glanz. Morgen, 28. Juni, wird nun auch das Erdgeschoss nach der Renovierung für Besucher geöffnet. Gezeigt wird dort ab 11 Uhr die Ausstellung Fischer & Fische des Fischereivereins Möltenort.

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Astrid Krömer (links) und Gabriela Lübeck vom Förderverein Freya-Frahm-Haus freuen sich auf die Ausstellung des Fischereivereins Möltenort im Erdgeschoss des Gebäudes in Laboe.

Quelle: Astrid Schmidt

Laboe. Die Fassade mit ihren Stuckverzierungen ist in zarten Pastell-Tönen gehalten. „Sehr schön abgestimmt“, wie Gabriela Lübeck und Astrid Krömer vom Förderverein Freya-Frahm-Haus meinen. Sie sind sehr froh, dass es nun endlich losgehen kann. Denn obwohl die Sanierung des Obergeschosses noch aussteht, könne man das Gebäude in dieser Saison bereits nutzen. „Dafür sind wir der Gemeinde sehr dankbar“, sagt Lübeck. Der erste und zweite Abschnitt der Sanierung sei nun bis auf einige Kleinigkeiten abgeschlossen. „Die Ausdauer und das lange Warten haben sich gelohnt“, zieht Gabriela Lübeck zufrieden eine erste Bilanz ihrer zweieinhalbjährigen Arbeit. Denn im Erdgeschoss ist ein großer, heller Ausstellungsraum entstanden, der in den Wintergarten mündet. Von dort führt eine wieder hergestellte Außentreppe in den aufgeräumten Garten mit Rosen als Schwerpunkt. „Der Bauhof hat hier eine hervorragende Arbeit geleistet“, loben die Frauen.

 Besucher können nun auch von der Promenade direkt durch den Garten in das Haus hineingehen, ohne den Umweg über den dunklen Durchgang nehmen zu müssen. Eine neue WC-Anlage einschließlich einer behindertengerechten Toilette ist ebenfalls entstanden, die Küche ist noch nicht ganz fertig. „Auch einige Lampen fehlen noch, aber das stört die Inbetriebnahme nicht“, so Gabriela Lübeck.

 Der Fischerei-Ausstellung folgen Workshops Pinsel und Maus im Rahmen der Aktion Kultur macht stark mit der Grundschule unter Leitung von Astrid Krömer. Das Ergebnis ist dann am 24. und 25. Juli zu sehen. Am 25. Juli ist dort Puppenspielerin Karin Schmitt anzutreffen.

 Die seit zwei Jahren praktizierte und überaus erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Muthesius-Schule in Kiel wird fortgesetzt und fester Bestandteil des Programms. Besonderheit: Der eine oder andere Student fand bereits im Freya-Frahm-Haus das Sprungbrett in die große, weite Künstlerwelt, wie Gabriela Lübeck berichtet. „Hier kommen die Studenten teilweise zum ersten Mal mit denen zusammen, die sie mal ernähren sollen“, erzählt die Vorsitzende des Fördervereins. Außerdem gibt es eine Ausstellung des Projektes Raum 116 – ein Zusammenschluss von Künstlern aus ganz Schleswig-Holstein. Die Kontakte laufen oft über persönliche Verbindungen, wie Astrid Krömer bestätigt.

 Es sei nicht einfach, Künstler zu gewinnen, denn in dem ehrenamtlich betreuten Freya-Frahm-Haus müssten die Aussteller selbst anwesend sein und selbst mit anpacken, berichtet Krömer. Für den Fischereiverein Heikendorf war das kein Problem. Denn die Akteure haben zwar eine Ausstellung, aber noch kein Museum. So sei diese Zusammenarbeit zu beidseitigem Vorteil, freut sich Lübeck. Ziel sei künftig ein Jahresprogramm.

 Ein Bonbon zur heutigen Windjammer-Parade: Auf dem Balkon im Obergeschoss des Hauses singt ab 11 Uhr der Shanty-Chor Albatros.

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Astrid Schmidt

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