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Rücktritt nach Bürgerentscheid

Laboe Rücktritt nach Bürgerentscheid

Als die Bundestagswahl Sonntagabend ausgezählt war, ging die Arbeit für die Wahlvorstände in Laboe weiter. Erst kurz vor halb elf kam das Ergebnis des Bürgerentscheids. Es war knapper als 2014, aber die Mehrheit möchte die Halle behalten. Der LWG-Fraktionschef trat daraufhin zurück.

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Die Meerwasserschwimmhalle bleibt nach dem Bürgerentscheid in Betrieb.

Quelle: Ulf Dahl

Laboe. Auf Facebook teilte Carsten Leonhardt dies schon gegen 21.30 Uhr mit, als dort erste Meldungen über das angebliche Ergebnis liefen. Die Zahlen, die Amtsdirektor Sönke Körber knapp eine Stunde später im Laboer Rathaus als vorläufiges Endergebnis verkündete, sahen zwar etwas anders aus, aber die Tendenz stimmte. Daraufhin gab es eine „Persönliche Erklärung“ des Fraktionsvorsitzenden der Laboer Wählergemeinschaft (LWG): „Ich akzeptiere diese Entscheidung und habe der Bürgermeisterin die Niederlegung meines Mandats erklärt. Konstruktive Gestaltung war bisher schon schwierig – jetzt wird es in meinen Augen unmöglich.“

Der Bürgerentscheid zwingt die Gemeinde erneut, die Schwimmhalle entgegen dem Beschluss der Gemeindevertretung noch zwei Jahre in Betrieb zu halten. Bürgermeisterin Ulrike Mordhorst (SPD) reagierte nach dem Ergebnis zurückhaltend: „Wir werden für Laboe das Beste daraus machen. Das ist Demokratie.“

Die beiden Initiatoren des Bürgerbegehrens, Klaus Röttgering und Ulrich Arp, erklärten, das Ja für die Meerwasserschwimmhalle bedeute „ein deutliches Signal an alle verantwortlichen Entscheidungsträger in den Kommunen, in Kreis und Land, den Standort Laboe zu erhalten und jetzt die Zeit zu nutzen, um eine attraktive Nachfolgelösung für die jetzige Schwimmhalle auf den Weg zu bringen“.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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