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Segler spenden für die DGzRS

Laboe Segler spenden für die DGzRS

Noch in europäischen Gewässern brauchten Cati und Johannes Erdmann Hilfe für ihre „Maverick too“ und riefen die Zentrale der DGzRS in Bremen. Jetzt spendeten sie den Seenotrettern ihr Honorar von einem Vortrag, den sie in Kiel über ihren insgesamt zwei Jahre langen Segeltörn gehalten hatten.

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Ulrich Münker (links) und Christian Tinnemeyer stecken die Geldscheine in das Spendenschiffchen von Jörg Ahrend.

Quelle: Thomas Christiansen

Laboe. Immerhin 600 Euro erhielt die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), die ihre Arbeit ausschließlich durch Förderer und aus Spenden finanziert. Ulrich Münker und Christian Tinnemeyer brachten das Bargeld jetzt in das Informationszentrum Schleswig-Holstein der Seenotretter in Laboe. Die beiden von der Segelmacherei Faber + Münker aus Kiel hatten Cati und Johannes Erdmann, die inzwischen in den USA tätig sind, vor ihrer großen Reise beraten und anschließend den Vortrag in ihrem Firmensitz organisiert, der von fast 100 Zuhörern besucht wurde.

Mit der "Maverick too“ sind Cati und Johannes Erdmann im September 2014 von ihrem Anleger direkt hinter dem Deich an der Oste aus zur Elbe und danach zur Nordsee und von dort aus weiter in Richtung Biscaya und Atlantik gestartet. Vor der spanischen Küste fiel dann der Motor im Sturm aus, der das Segelboot hin und her schwappen ließ, bis es langsam auf die Felsen zulief. Die Zentrale der DGzRS in Bremen schickte ihnen dann die Kollegen vom spanischen Rettungsdienst zu Hilfe.

„Mehr als 200 Einsätze werden jedes Jahr von Bremen aus weltweit vermittelt“, erklärt Jörg Ahrend vom Infozentrum. Erst kürzlich gerieten Segler vor Estland im Nebel in Not und ihr Hilferuf lief auf einem dort nicht abgehörten Kanal ging zunächst ins Leere. Erst über den Anruf bei der Zentrale in Bremen wurde ihnen dann rasche Hilfe aus Estland vermittelt.

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Ein Artikel von
Thomas Christiansen
Ostholsteiner Zeitung

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