3 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Viel Unterstützung für die Seenotretter

Laboe Viel Unterstützung für die Seenotretter

Der Tag der Seenotretter von der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) verlief in Laboe erfolgreich. Mehr als 30 neue Unterstützer konnten am Sonntag angeworben werden, das ist deutlich mehr als in den Vorjahren.

Voriger Artikel
Wenn ein Klackern wie Musik klingt
Nächster Artikel
Mit 105 noch jeden Tag unterwegs

Besucherandrang: Rundfahrten mit dem Rettungsboot „Walter Rose“ aus Schilksee waren beim Tag der Seenotretter in Laboe sehr beliebt.

Quelle: Nadine Schättler

Laboe. „Üblicherweise planen wir zwei Fahrten für neue Förderer mit unserem Rettungskreuzer“, erklärte Asja Rohwer von der DGzRS in Laboe. Am vergangenen Sonntag waren bereits gegen Mittag drei Touren ausgebucht.

In Laboe sind der Seenotkreuzer „Berlin“ und das Tochterboot „Steppke“ sowie 15 bis 20 aktive Freiwillige und neun Hauptamtliche im Einsatz. Die Seenotretter an der Kieler Förde werden im Schnitt bis zu 160 Mal im Jahr gerufen, im Sommer herrscht allerdings Hochkonjunktur. „In der Saison haben wir manchmal drei bis vier Einsätze pro Tag“, informierte Vormann Michael Müller vom Seenotkreuzer „Berlin“.  

Besucherrekorde beim Tag der Seenotretter

Die Veranstalter des Seenotrettertages an der Nord- und Ostseeküste rechneten mit einem ähnlichen Besucherzustrom, wie im Vorjahr, als etwa 22.000 Gäste gezählt wurden. Besucherrekorde verzeichneten nach Angaben eines DGzRS-Sprechers unter anderem die Stationen Grömitz in Schleswig-Holstein, wo an zwei Tagen knapp 5000 Menschen kamen, und Ueckermünde in Vorpommern.

In List auf der Nordseeinsel Sylt nutzten nach Angaben des DGzRS-Sprechers mehr als 400 Gäste die Möglichkeit zu einem Besuch auf dem dort stationierten Rettungskreuzer. Nach anfänglichen Regenschauern am Morgen habe dann auch das Wetter mitgespielt.

Auf Amrum zählten die Mitglieder der DGzRS mehr als 2000 Besucher. In Grömitz an der Ostsee musste eines der Boote nach den Vorführungen am Samstagabend noch zu einem regulären Einsatz auslaufen. Eine Jacht hatte nach Motorschaden Hilfe angefordert.

Die DGzRS hat etwa 180 Festangestellte und 800 freiwillige Helfer. Im vergangenen Jahr mussten sie 2091 Mal ausrücken und 538 Menschen retten. Zu ihrer Flotte gehören 20 Seenotkreuzer und 40 Seenotrettungsboote.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten aus Plön 2/3