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Laboe feiert neues Hafenumfeld

2,4-Millionen-Euro-Investition Laboe feiert neues Hafenumfeld

Laboe präsentiert... – unter diesem Motto feierten am Sonnabend Tausende Menschen die Einweihung des neuen Hafenumfeldes und des Rosengartens. Und Petrus meinte es gut mit der Gemeinde: Die stellte nicht nur ihre Investition von 2,4 Millionen Euro in die neue Infrastruktur zur Schau, sondern auch sich selbst als aktive und vielseitige Gemeinschaft.

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Tausende Menschen waren nach Laboe gekommen, um das neue Hafenumfeld zu feiern. Sie erlebten ein buntes Programm von Laboern für Laboer und ihre Gäste und hatten vom Hafen bis zur Schwimmhalle eine Menge zu entdecken.

Quelle: Astrid Schmidt

Laboe. „Von Laboern für Laboer und ihre Gäste“ war der Tenor des bunt gefächerten kulturellen Programms auf der Bühne. Die örtlichen Chöre hatten ebenso ihren Auftritt wie die Grundschule, die ihre musikalischen Talente mit Flöte, Gitarre und vielstimmigem Gesang, begleitet von Kantor Eckard Broxtermann, unter Beweis stellte.

 Die stellvertretende Bürgermeister Wiebke Eschenlauer hieß die Gäste willkommen, nicht ohne an den verstorbenen Bürgermeister Walter Riecken zu erinnern. „Er hat das Projekt in der Umsetzung hervorragend begleitet“, sagte sie. Dabei sei er in der Planungszeit ein erklärter Gegner der Hafenumfeldgestaltung gewesen.

 Die ehemalige Bürgermeister Karin Nickenig blickte auf die lange Geschichte des Projektes, das unter großer Bürgerbeteiligung geboren und auch inzwischen von allen als ein „großer Gewinn für Laboe“ gesehen wird, zurück. Sie hatte es seinerzeit mit angeschoben, dafür gekämpft und immer wieder nach Kompromissen gesucht, als die weitere Planung 2012 auf des Messers Schneide stand. Nur durch die Reduzierung der Kosten von 3,2 auf 2,4 Millionen Euro konnte das Projekt gerettet und umgesetzt werden. „Exakt sechs Jahre, sieben Monate und zwei Tage hat die Operation am offenen Herzen gedauert“, sagte Nickenig. Dass sie gut verlaufen ist, war für alle Besucher sichtbar.

 Die Neugierigen nutzten die vielen neuen Sitzgelegenheiten am Wasser, flanierten durch den Rosengarten, sonnten sich auf den geschwungenen Relaxliegen und nahmen die fest installierten Sitzbänke vor der Musikmuschel in Beschlag. An allen Ecken des Areals vom Informationszentrum der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) bis hin zur Schwimmhalle, die zum kostenfreien Badespaß eingeladen hatte, waren Aktionen und ein buntes Gewusel zu erleben. Die Tanz- und Trachtengruppe des Turnvereins zeigte ihr Können vor der Kulisse alter Kapitänshäuser entlang der Promenade. Kinder und Jugendliche kamen auf der Bewegungsmeile an der Kletterwand, im Hochseilgarten und auf der Bungee-Jump-Anlage auf ihre Kosten. Die Seenotretter luden zum „open ship“ und die Kurparkgärtner zum fleißigen Mitgärtnern in Blumentöpfen ein.

 Ein Wermutstropfen gab es für den Handwerker- und Gewerbeverein: Die Aktiven hätten gern das Programm bis in die Abendstunden mit Live-Musik ausgedehnt. Dieser Wunsch fiel den Finanzen zum Opfer, wie Wiebke Eschenlauer erklärte. Außerdem sei das Fest als Familienfest konzipiert gewesen. Und das war es ganz sicher – ein großes, gelungenes Fest für die ganze Familie.

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