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Land plant langfristig weiter den Verkauf

Schloss Salzau Land plant langfristig weiter den Verkauf

Angesichts der vielen Flüchtlinge will das Land Schleswig-Holstein das Schloss Salzau im Kreis Plön als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft nutzen. Langfristig soll die Immobilie aber weiter verkauft werden, wie ein Sprecher des Finanzministeriums am Donnerstag sagte.

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Angesichts der vielen Flüchtlinge will das Land Schleswig-Holstein das Schloss Salzau im Kreis Plön als vorübergehende Flüchtlingsunterkunft nutzen.

Quelle: Markus Scholz/dpa

Plön. Ressortchefin Monika Heinold (Grüne) hat die Verkaufsgespräche für das ehemalige Landeskulturzentrum wegen der aktuellen Flüchtlingslage jedoch vorläufig auf Eis gelegt.

„Wir werden alles mobilisieren, um Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu verschaffen, damit diese nicht auf Bahnhöfen übernachten müssen“, sagte Heinold. Wann und wie viele Flüchtlinge in Schloss Salzau einziehen, steht noch nicht fest. 2010 hatte die damalige CDU/FDP-Regierung aus Spargründen beschlossen, Salzau zu verkaufen. Das Schloss steht seit Jahren leer.

Schleswig-Holstein plant derzeit 6500 neue Plätze für Flüchtlinge. Die Erstaufnahmeplätze sollen kurzfristig auf 15.000 steigen, wie Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) am Mittwoch in Kiel nach einem Treffen des Kabinetts mit Vertretern der kommunalen Landesverbände angekündigt hatte. Am Freitag will er im Landtag eine Regierungserklärung zur Flüchtlingspolitik abgeben.

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