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Landesweit schwer auf Draht

Elektronik-Geselle Landesweit schwer auf Draht

Sein Berufswunsch stand schon früh fest: „Ich wollte auf jeden Fall was mit Elektrik machen“, sagt Sönke Hahn. Der 21-Jährige aus Boksee absolvierte eine Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik – und legte die Prüfung als Landesbester ab.

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„Ich wollte auf jeden Fall was mit Elektrik machen“: Sönke Hahn schnitt bei der Gesellenprüfung in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik als Landesbester ab.

Quelle: Silke Rönnau

Boksee. Nach dem Schulabschluss in der Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule in Preetz begann er seine dreieinhalbjährige Ausbildung im Betrieb von Heiko Hennig in Klein Barkau. Die Prüfung selbst sei ihm eigentlich leichtgefallen. „Man muss ein paar Mal üben, damit man weiß, wie man mit der Zeit umgehen muss“, erzählt er. Für die Gesellenprüfung musste er auf einem ein mal ein Meter großen Brett einen Sicherungskasten aufbauen, eine Schaltung für einen Antrieb in einem Rolltor realisieren und die entsprechende Steuerung programmieren. Er schloss mit der Note 2,0 ab. „Das ist schon cool“, freut er sich.

 Die Festanstellung in seinem Ausbildungsbetrieb hat er in der Tasche. Später möchte er sich gerne noch weiterbilden in Richtung Technik – aber was genau er machen will, weiß er noch nicht. „Da gibt es so viele Bereiche.“ Am Donnerstag startete er nach Oldenburg zum Bundeswettbewerb. Auch dort wartet eine Brettmontage auf ihn.

 Sönke Hahn gehört zu insgesamt 56 Gesellinnen und Gesellen, die vor Kurzem in Lübeck als Landessieger im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks geehrt wurden. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Britta Ernst übergab in einer Feierstunde gemeinsam mit den Präsidenten der Handwerkskammern Lübeck und Flensburg, Günther Stapelfeldt und Jörn Arp, die Siegerurkunden. Die Bildungsministerin betonte in ihrem Grußwort, dass das hohe Qualifikationsniveau der Ausbildung und der fast immer erfolgreiche Übergang der Jugendlichen nach der Lehre in den Arbeitsmarkt die Gründe für die im innereuropäischen Vergleich geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland seien.

 Im Rahmen der Feierstunde wurden auch ehrenamtliche Mitglieder der Prüfungsausschüsse geehrt, darunter Oberstudienrat Karl Schuch aus Grebin. Der kürzlich im Alter von 67 Jahren pensionierte Berufsschullehrer war 39 Jahre im Berufsbildungszentrum in Preetz im Bereich der Berufsausbildung der Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik und der Berufsfachschule Technik tätig. Dem Gesellenprüfungsausschuss der Elektroinnung im Kreis Plön gehörte er über 30 Jahre an, davon war er zehn Jahre stellvertretender Vorsitzender und die vergangenen zehn Jahre Vorsitzender.

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Silke Rönnau
Ostholsteiner Zeitung

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